Russland: Erinnerung an Kriegsende vor 67 Jahren

09.05.2012 14:42 Uhr | Aktualisiert 09.05.2012 14:42 Uhr
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Am Grab des unbekannten Soldaten

Weltkriegs-Veteranen legen am 67. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg Blumen am Grab des unbekannten Soldaten in Moskau nieder. Auch frisch verheiratete Paare legen hier oft Blumen nieder. (FOTO: DPA)

Mit einer riesigen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau hat Russland am Mittwoch des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 67 Jahren gedacht.
Moskau/AFP. 

Der neue Präsident Wladimir Putin nahm gemeinsam mit dem am Vortag ernannten Regierungschef Dmitri Medwedew die traditionelle Parade ab. Wie gewohnt marschierten dabei tausende Soldaten über den Roten Platz. Zahlreiche Panzer und atomwaffenfähige Raketen wurden aufgefahren, um die militärische Stärke Russlands zu demonstrieren.

Die Sowjetunion habe bei der Beendigung des Zweiten Weltkrieges eine Schlüsselrolle gespielt, sagte Putin in einer Ansprache vor zahlreichen Veteranen und Sowjetpolitikern, darunter der letzte sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow. Russland habe deshalb auch heute noch das „moralische Recht“, seine Haltungen auf der internationalen Bühne „prinzipientreu und entschlossen“ zu vertreten. Sein Land werde alles für eine „friedliche und sichere Zukunft“ tun, versprach der neue Präsident.

Während in den meisten Ländern der 8. Mai 1945 als Tag der Kapitulation Deutschlands gefeiert wird, gilt in Russland der 9. Mai als Tag des Sieges. Wie zu solchen Anlässen üblich, stiegen vor der Zeremonie auch in diesem Jahr wieder Flugzeuge der russischen Luftwaffe auf, um mit chemischen Mitteln die Regenwolken zu vertreiben und für gutes Wetter zu sorgen.