Aus dem Urlaub: Skurrile Beschwerden vor Gericht

08.05.2012 16:48 Uhr
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Verrückte Urlaubsklagen

Gerade in den Ferien häufen sich skurrile Klagen von Urlaubern. (FOTO: DPA)

Im Urlaub sind die Touristen entspannt? Nicht immer. Ein Mann klagt für ein „harmonisches Einschlaf- und Beischlaferlebnis“. Und einen Spanien-Urlauber stören die vielen Spanier im Land. Wir zeigen verrückte Urlaubsklagen.
Halle (Saale)/MZ/DMN. 

Die besten Geschichten schreibt nicht das Leben selbst, die besten Geschichten protokollieren die Aktuare bei Gericht. Unglaubliche, skurrile, freche und teilweise absurde Geschichten spielen sich dort ab. Die wenigsten Beteiligten können darüber lachen, da sie ja einen Schaden beklagen. Außenstehende können dies dafür umso mehr.

Autor Axel Fröhlich hat in seinem Buch „75 $ Millionen für zu heißen Kaffee“ Klagen, Fastklagen, Klageabweisungen und Geschichten drum herum gesammelt. So absurd sie erscheinen, sie entsprechen der Realität. Und ausgerechnet in den Ferien, wo man annehmen sollte, dass Urlauber besonders entspannt sind, treten die skurrilsten Fälle zutage.

Liebestipps vom Richter

Zum Beispiel folgende Geschichte: Ein Mann, der auf Menorca seinen Urlaub verbrachte, forderte vom Reiseveranstalter 1500 Euro Schadenersatz wegen „unharmonischen Intimverkehrs“ als Reisemangel. Der Kläger monierte, dass das Hotelzimmer nur mit zwei Einzelbetten ausgestattet war, die ein „friedliches und harmonisches Einschlaf- und Beischlaferlebnis“ verhindert hätten.

Das Gericht wies die Klage ab. Mit der Begründung, dass es mehrere Varianten zur Ausführung des Beischlafs gäbe, die auf einem einzelnen Bett ausgeübt werden können.

Weitere verrückte Urlaubsklagen zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie.