Vorsicht Fettnäpfchen!: Das große A bis Z der Benimmfallen

29.07.2011 10:56 Uhr | Aktualisiert 17.06.2012 13:14 Uhr
Drucken per Mail
B wie Begrüßung

Thailänder begrüßen sich untereinander mit dem Wai, Ausländer sollten diese Respektsgeste jedoch nicht imitieren. (FOTO: DPA)

Fremde Länder, fremde Sitten – aber welche? Wer nicht Bescheid weiß über die Gepflogenheiten des Urlaubslandes, kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Zur Ferienzeit stellen wir die schlimmsten Benimmfallen von A bis Z vor.
HALLE (SAALE)/MZ/DMN. 

Sommerzeit, Ferienzeit: Millionen von Deutschen fahren jetzt in die weite Welt hinaus, um zu entspannen oder den eigenen Horizont zu erweitern. Wer im Urlaubsland nicht unangenehm auffallen möchte, der sollte sich vor der Abfahrt ein wenig mit den Sitten und Gebräuchen des Reiseziels vertraut machen. Denn nicht nur die Gepflogenheiten ferner und exotischer Länder weichen von unseren ab, auch in den unmittelbaren Nachbarländern ist bei manchen Themen Feingefühl angebracht.

Wer weiß zum Beispiel, dass es Privatpersonen in Dänemark nicht gestattet ist, andere als die Nationalflaggen der nordischen Länder oder die EU-Flagge zu hissen? Da kann das Deutschlandfähnchen am Wohnmobil schon mal unangenehm auffallen und im schlimmsten Fall sogar bestraft werden.

Eine grobe Beleidigung stellt in asiatischen und arabischen Ländern das Zeigen der Fußsohlen dar. Sie gelten in diesen Ländern als das buchstäblich Niederste eines Menschen und deshalb als unrein. Anders verhält es sich mit dem Kopf: Er gilt in südostasiatischen Ländern als das Höchste und als Sitz der Seele und darf niemals berührt werden. Ein unbedachtes Kopftätscheln gilt als Entweihung der Seele und ist dort streng verboten.

Warum Reisende in Griechenland nicht winken oder es in Spanien mit der Unpünktlichkeit genau nehmen sollten, verraten wir in der Bildergalerie: in unserem großen A bis Z der Benimmfallen im Urlaub.