Die 20-Jährige kam in dieser Saison auf 2:18:47 Stunden Spielzeit (zwölf Punkte, 21 Rebounds). Dornhoff: "Ich hoffe, dass bei ihr der Knoten in der nächsten Zeit, also in der neuen Saison, platzt. Die Anlagen sind da. Sie hat durchaus athletische Vorzüge, aber zugleich einige technische Defizite - die sie inzwischen akzeptiert und an denen sie arbeitet." (FOTO: ANDREAS SEIDEL)
Es ist die größte sportliche Sensation des Jahres: Die SV Halle Lions stehen als erstes Team aus dem Osten der Republik überhaupt im Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft. Vor der Endspielserie nach dem Modus "best of five", die am Samstag beim Finalgegner BV Wolfenbüttel (18 Uhr, Lindenhalle) beginnt, stellt Trainer Martin Dornhoff sein Damen-Team vor. Das hat es geschafft, sich in dieser Saison als potenzieller Absteiger vom letzten Tabellenplatz bis in den Status des Geheimfavoriten auf den Titel vorzuarbeiten. "Ich bin stolz darauf, was dieses Team geleistet hat", sagt der Trainer pauschal über die blutjunge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21,4 Jahren. Doch neben den Stammspielerinnen möchte er auch seine "Anschlusskader" erwähnt wissen: "Auch Inken-Viktoria Henningsen, Elisa Hebecker, die sich leider verletzt hat, und Maria Uhlenhaut haben sich in dieser Saison großartig weiterentwickelt."