Ulms Trainer Thorsten Leibenath war mit der Leistung seines Teams zufrieden. (FOTO: DPA)
Nur noch ein Sieg trennt ratiopharm Ulm vom Einzug in das Halbfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft. Der Hauptrunden-Zweite gewann am Donnerstag auch das zweite Playoff-Viertelfinale bei den Phantoms Braunschweig knapp mit 96:94 (47:51). Im nächsten Match kann das Team von Trainer Thorsten Leibenath am Sonntag in eigener Halle als erste Mannschaft die Runde der letzten Vier erreichen. In den anderen drei Begegnungen zwischen Bamberg und Bonn, Berlin und Würzburg sowie den Artland Dragons und Bayern München steht es jeweils 1:1.
In einem temporeichen Offensivspektakel überzeugten beide Mannschaften mehr im Angriff als in der Abwehr. Die Braunschweiger trafen vor allem in der ersten Halbzeit aus allen Lagen und führten zur Pause verdient mit vier Punkten. Ulms Top-Star John Bryant steigerte sich aber im dritten Viertel und hatte mit insgesamt 20 Punkten großen Anteil am Sieg der Gäste. Aufbauspieler Tommy-Mason Griffin sorgte fünf Sekunden vor Schluss für die Ulmer Führung zum 95:94. Ein Offensivfoul von LaMarr Greer verhinderte im Gegenzug einen möglichen Erfolg der Phantoms. Rich Melzer war mit 19 Zählern erfolgreichster Werfer der Niedersachsen.