Eishockey: Drei Torhüter im fliegenden Wechsel

20.08.2012 20:51 Uhr | Aktualisiert 20.08.2012 21:29 Uhr
In der letzten Saison kamen in Halle vor allem zwei Torleute aus Hannover zum Einsatz, die sich schon in deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften einen Namen gemacht hatten. Zumeist spielte Lukas Steinhauer. (FOTO: ANDREAS LÖFFLER) 
Von GOTTFRIED SCHALOW
Die Saale Bulls verlängern die Zusammenarbeit mit den Hannover Scorpions. "Die Kooperationsvereinbarung wird fortgesetzt. Somit kommen bei den Saale Bulls erneut Förderlizenzspieler zum Einsatz und können wichtige Spielpraxis sammeln", heißt es dazu in einer Mitteilung des Saale Bulls-Vorstandes.
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Halle (Saale)/MZ. 

Bei den Saale Bulls hat man sich mitten im brütend heißen Sommer an eine gute und bewährte Eishockey-Tradition aus der letzten Saison erinnert: Die Zusammenarbeit mit den Hannover Scorpions aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). "Die Kooperationsvereinbarung wird fortgesetzt. Somit kommen bei den Saale Bulls erneut Förderlizenzspieler zum Einsatz und können wichtige Spielpraxis sammeln", heißt es dazu in einer Mitteilung des Saale Bulls-Vorstandes.

In der letzten Saison kamen in Halle vor allem zwei Torleute aus Hannover zum Einsatz, die sich schon in deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften einen Namen gemacht hatten. Zumeist spielte Lukas Steinhauer, der inzwischen beim DEL-Verein EHC Red Bull München untergekommen ist. Ab und an zum Einsatz kam auch Jonas Langmann, der weiterhin bei den Scorpions unter Vertrag ist.

Für die neue Saison haben die Saale Bulls zwei neue Torhüter verpflichtet. Daniel Haloschan kommt von den Johnsdorfer Falken und Sebastian Kinader aus Augsburg. "Wir haben die beiden Torleute mit einer Förderlizenz ausgestattet. Sie können damit sowohl für Halle als auch für die Scorpions spielen", sagt Saale Bulls-Präsident Daniel Mischner.

Dafür kommt aus Hannover mit dem 22 Jahre alten Maximilian Englbrecht noch ein weiterer Torwart, der wechselweise für beide Vereine spielen kann. Somit werden sich in der neuen Oberliga-Saison in Halle wohl drei Torleute im fliegenden Wechsel den Einsatzort tauschen.

"Die Partnerschaft mit den Saale Bulls kommt unseren jungen Spielern Spieler zugute. Sie erhalten Spielpraxis und nehmen dauerhaft am laufenden Spielbetrieb teil", sagt Marco Stichnoth, der Geschäftsführer der Hannover Scorpions zur Neuauflage des Projektes.

Und weiter: "Wir sind sicher, mit den Saale Bulls einen Partner zu haben, der sowohl sportlich als auch konzeptionell zu den Hannover Scorpions passt. Wichtig ist, dass beide Vereine am Ende der Saison davon profitieren können."

Stichnoth schickt allerdings nicht nur begabte, junge Eishockey-Spieler zu den Oberligaspielen nach Halle, er stellt dabei auch anspruchsvolle Forderungen: "Die Jungs müssen sich in Halle beweisen und durchbeißen. Sie sollen dort Spiele gewinnen. Wenn sie das in der Oberliga nicht schaffen, dann haben sie es auch in der DEL schwer."

Wie schon im vergangenen Jahr kommen die Hannover Scorpions auch im September wieder zu einem Testspiel in die Eissporthalle am Gimritzer Damm. Gespielt wird am 21. September.