Eishockey: Für Leipzig öffnet sich die Hintertür

08.07.2012 21:49 Uhr | Aktualisiert 08.07.2012 22:16 Uhr
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Gewühl vorm Tor

Gewühl vorm Leipziger Tor, beim Spiel der Saale Bulls gegen die Icefighters. (FOTO: STEFAN RÖHRIG)

Von GOTTFRIED SCHALOW
Den Saale Bulls ist die größte Sorge vor der kommenden Saison in der Eishockey-Oberliga genommen. Für die Icefighters Leipzig öffnete sich nach langwierigen Verhandlungen mit ihrem Stammverein Fortuna Leipzig doch noch eine Hintertür, um das Spielrecht für die Saison 2012/13 zu bekommen.
Halle (Saale)/MZ. 

Den Saale Bulls ist die größte Sorge vor der kommenden Saison in der Eishockey-Oberliga genommen. Für die Icefighters Leipzig öffnete sich nach langwierigen Verhandlungen mit ihrem Stammverein Fortuna Leipzig doch noch eine Hintertür, um das Spielrecht für die Saison 2012 / 13 zu bekommen. "So haben auch wir mehr Planungssicherheit durch die Aussicht auf attraktive Derbys", sagte Saale-Bulls-Präsident Daniel Mischner erleichtert.

Ein letztes Fragezeichen gibt es noch um die Spielstätte der Icefighters in Leipzig. Nach dem Auszug aus der Messehalle 6 sollte bis zum geplanten Bau einer neuen Eishalle eigentlich in der ehemaligen Großmarkthalle, dem so genannten Kohlrabizirkus, auf dem Gelände der Alten Messe gespielt werden. "Der Kohlrabizirkus ist immer noch unser Favorit Nummer eins. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten. Ich gehe davon aus, dass wir zu Saisonbeginn Eis haben werden, auch wenn es wahrscheinlich wieder einmal drei Tage vor der Angst sein wird", sagte zuletzt Andre Krüll, der Geschäftsführer der Icefighters. Das alles klang reichlich nebulös..

Mit dem grünen Licht für Leipzig hat am Wochenende auch die Tagung der Oberliga Ost die wichtigsten Eckdaten für die neue Saison festgelegt. Gespielt wird wieder mit neun Mannschaften in einer Doppelrunde, am Ende kommen also wieder 32 Spieltage zusammen, davon 16 in eigener Halle. Saisonbeginn ist am 3. Oktober, der letzte Spieltag findet am 17. Februar 2013 statt.

Der Meister und der Vize-Meister sind wie in den letzten Jahren teilnahmeberechtigt an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga. Dazu erhalten der Meister der Oberliga Ost und der Pokalsieger ein verbrieftes Startrecht für den DEB-Pokal. Der Vizemeister erhält ein Nachrückrecht.

Neu festgelegt wurde auch die Wechselfrist für Spieler. Die wurde für diese Saison um einen Monat verlängert und endet erst am 30. Januar 2013.