Fußball: In Oschersleben steht bei der Böhler-Elf bisher die Null

03.05.2012 19:33 Uhr | Aktualisiert 03.05.2012 20:22 Uhr
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Christian Wegener

Christian Wegener muss mit Askania beim OSC mit Köpfchen spielen. (FOTO: ENGELBERT PÜLICHER)

Von carsten roloff
Am Freitag steht der Verbandsliga-Spitzenreiter vor einer komplizierten Auswärtsaufgabe, denn beim Oschersleber SC konnten die Askanen bisher noch nie einen Blumentopf gewinnen.
bernburg/MZ. 

Nach sechs Siegen in Serie mussten die Fußballer des TV Askania Bernburg bei der 1:2-Heimniederlage gegen die U 23 des 1. FC Magdeburg im Kampf um den Landesmeistertitel einen Dämpfer hinnehmen. Am Freitag, 18.30 Uhr, steht der Verbandsliga-Spitzenreiter vor einer komplizierten Auswärtsaufgabe, denn beim Oschersleber SC konnten die Askanen bisher noch nie einen Blumentopf gewinnen.

Im August 2008 flogen die Bernburger beim damaligen Landesligisten mit 0:3 aus dem Landespokal. Auch in den Punktspielen konnten die Saalestädter aus dem Jahn-Stadion bei bisher zwei Versuchen noch keinen Punkt entführen und nicht einmal einen einzigen Treffer bejubeln (0:1, 0:3). "Wir haben in dieser Saison schon mehrere schwarze Serien wie in Sandersdorf oder in Ammendorf beendet. Ich bin überzeugt davon, dass uns dies auch in Oschersleben gelingen kann", erklärte Trainer Heiko Böhler.

Einen weiteren Patzer dürfen sich die Saalestädter nicht leisten, wenn sie am 13. Mai die Reserve des Halleschen FC noch als Tabellenführer empfangen wollen. Doch der OSC präsentiert sich in der Rückrunde bisher in glänzender Verfassung und hat keines seiner drei Heimspiele verloren (1:1 gegen Stendal, 0:0 gegen Sandersdorf, 1:0 gegen den 1. FCM II). Die Gäste dürfen sich also auf einen heißen Tanz gefasst machen. Doch Böhler sieht dieser Partie trotzdem gelassen entgegen, zumal die Askanen mit 21 Punkten souverän die Rückrunden-Tabelle vor dem 1. FC Romonta Amsdorf (16) anführen. "Wir dürfen nicht auf die Tabelle, sondern nur auf unsere eigene Leistung schauen und müssen die individuellen Fehler im Abwehrbereich abstellen. Wir hatten gegen Magdeburg die besseren Chancen, aber leider nach den nötigen Auswechslungen von Stephan Duscha und Michael Schmidt im Mittelfeld etwas die Ordnung verloren", meinte Böhler. Doch sowohl Duscha als auch Schmidt werden mit im Mannschaftsbus nach Oschersleben sitzen. Duscha hatte am Samstag die

Hitze schwer zu schaffen gemacht. Der Kapitän musste wegen des Verdachts einer Zerrung den Rasen verlassen, stand aber am Dienstag beim 3:1-Sieg der Askania-Reserve im Salzlandpokal-Finale gegen Lok Aschersleben 90 Minuten auf dem Platz. Nach seinem Urlaub ist Mario Mäkel wieder da, so dass Böhler alle Mann an Deck hat. "Wir haben einen guten Lauf. Den wollen wir fortsetzen und die Spitze verteidigen", zählt für den Askania-Trainer nur ein Dreier.