Bunas Ron Schwarz (rechts) klärt gegen Christopher Dathe. (FOTO: A. LÖFFLER)
Im Gegenteil. Das 0:7 muss den Hallensern wie ein Gruselschocker vorgekommen sein: Es bescherte ihnen den ersten Abstiegsplatz. "Die Situation ist nicht neu, wir sind schon die ganze Saison über in der unteren Region. Deshalb werden wir jetzt nicht kopflos", sagte Abteilungsleiter Daniel Wurbs. Die hohe Niederlage sei der dünnen Personaldecke geschuldet. Sogar er selbst musste mit aufs Feld.
Schlecht für Turbine, dass mit Kelbra (12.) und Wippra (14.) die anderen Keller-Mannschaften punkteten. Doch eben diese beiden Teams sind Turbines nächste Gegner. Ein Sondertraining vor den Schicksalspielen soll es nicht geben. Wurbs: "Wir werden aber vereinsintern enger zusammenrücken." Heißt: Auch die zweite und dritte Mannschaft sollen helfen, den Abstieg abzuwenden. Buna hat das rettende Ufer ebenfalls noch nicht erreicht. Mit dem 1:2 gegen Rotation ließen die Neustädter drei wichtige Zähler liegen, nur noch sechs Punkte Luft haben sie auf Turbines Abstiegsrang 14. Fracksausen bekommt Trainer Wolfgang Huth deshalb aber nicht. "Wir haben zwar verloren, deshalb waren wir aber nicht schlechter als unser Gegner", sagte Huth voller Selbstbewusstsein. "Den Ausschlag für Rotations Sieg gab einzig ihr kreuzgefährlicher Tobias Kuka." Huth glaubt weiterhin an seine Mannschaft. Das Wort Abstieg jedenfalls nimmt bei ihnen keiner in den Mund.