Fussball-Landesliga: Eschrich und Stößel treffen für 05 doppelt

01.04.2012 18:45 Uhr | Aktualisiert 01.04.2012 19:03 Uhr
Drucken per Mail
So liefen die Spiele der hiesigen Landesligisten.
Naumburg/HOB/HBO. 

SV Romonta Stedten - Naumburger SV 05 2:5 (2:1). Trotz aller Freude über den klaren Auswärtssieg und das somit deutlich entspanntere (spielfreie) Osterfest, war 05-Trainer Andreas Pietzonka nach der Partie ehrlich: "Das hohe Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg." Über einen 0:4-Rückstand hätte sich seine Mannschaft Ende der ersten Hälfte nicht beschweren dürfen. Denn neben ihren Toren (32. / 38.) zur 2:0-Führung hatten die Stedtener weitere hochkarätige Chancen. "Wir waren da die klar schlechtere Mannschaft und sind erst durch den Anschlusstreffer ins Spiel gekommen", so Pietzonka. Diesen erzielte Florian Stößel (40.) nach Vorlage des bärenstarken Robert Jesswein. In Hälfte zwei passierte den 05ern dann das, was ihnen sonst selten passiert. Erstens: Der Gegner rennt trotz Führung ins offene Messer. Zweitens: Die Chancen werden konsequent genutzt. Und drittens: Der gegnerische Torwart erlebt einen rabenschwarzen Tag. So kam es, dass Rico Dornau (50.), Oliver Eschrich (6:1) und erneut Stößel (79.) einen 1:2-Rückstand in eine 4:2-Führung verwandelten. Teils unter Mithilfe des Romonta-Keepers und stets auf Vorarbeit von Robert Jesswein. Den Schlusspunkt setzte erneut Eschrich (81.) nach Pass von Torsten Menzel.

Naumburg:

Bauer - Salbach, Eschrich, Heldt, Henneberg, Stößel, Hagge (60. Pastuschek), Dornau, Menzel, M. Reinicke (83. Nguyen), Jesswein.

SG Herrengosserstedt - Nietlebener SV Askania 2:0 (0:0). Die Gastgeber drängten nach dem 0:6 von Farnstädt auf Wiedergutmachung und schlugen den Konkurrenten um den Klassenerhalt durch Tore von Benjamin Hackbart und Mychailo Husak auch mit 2:0. Beide Tore fielen in der zweiten Hälfte, wobei beide Teams vor dem Wechsel beste Chancen hatten. So musste Matthias Sakowitz im Kasten der Herrengosserstedter gleich mehrfach auf der Hut sein, parierte den Schuss von Michael Winter (10.) sowie den Kopfball von Steffen Grosche dabei stark. Auf Seiten der mit der Zeit immer stärker werdenden Gastgeber verpassten hingegen Benjamin Hackbart nach Rückpass von Telmann Girimchanow (18.) und nach Eingabe von Peter Spangenberg (26.) sowie Mychailo Husak (35.) nach Girimchanow-Pass das 1:0. Dieses fiel dann aber gleich nach der Pause - und "Schuld" war ein Schuhwechsel. Benjamin Hackbart zog nun das Modell an, das "Altstar" Ronald Schmiedmann in Farnstädt eingelaufen hatte. Und gleich der erste Schuss mit den neuen Töppen saß, als Hackbart einen Abpraller zum viel umjubelten 1:0 (46.) einschoss. Dieser Treffer verlieh den SGH-Kickern einen zusätzlichen Motivationsschub, doch fehlte in der Folgezeit das nötige Glück, um zu erhöhen. Vor allem Girimchanow war vom Pech verfolgt. Sein Kopfball in der 49. Minute wurde noch von der Linie geholt, und seine etwas abgerutschte Flanke in der 55. Minute "kullerte" auf der Querlatte entlang, ohne dass eine zweites Tor dabei heraussprang. Um ihre Führung zittern mussten die Platzherren durch die gefährlichen Konter der Nietlebener jedoch auch. Mehrfach stand dabei Matthias Sakowitz im Mittelpunkt und konnte mit großartigen Paraden den Ausgleich verhindern. Das Spiel blieb zu jeder Zeit offen, und erst in der Schlussminute verwertete Husak ein schönes Doppelpassspiel von Tim Janicke und Telmann Girimchanow zum 2:0.

Herrengosserstedt:

Sakowitz - Braune, Maherovych, Rosenbaum, Spangenberg (74. Janicke), Riebel, Girimchanow, Ganzer, Husak, Hackbart (86. Schlegel), Oberreich.

Am Sonnabend, 7. April, 15 Uhr, empfangen die Herrengosserstedter den SV Eintracht Elster zum Nachholspiel.