Ein Torwart steht auf einem Fußballplatz und lässt die Arme hängen. (FOTO: DPA)
"Wir mussten handeln, da die beiden Landesliga-Absteiger aus Hettstedt und Nietleben in die Staffel 4 eingeteilt wurden", sagte Werner Schwarz vom FSA. Zudem würden dort in der neuen Saison auch die Aufsteiger Blau-Weiß Dölau (Stadtoberliga Halle), TSV Zscherben (Saalekreis) sowie der SV Eintracht Emseloh und der SV Lüttchendorf (beide Mansfeld-Südharz) spielen. Die Staffel wäre einfach zu voll geworden, deshalb der Wechsel.
Für Rotation und Turbine bedeutet das: neue Gegner, neue Sportplätze, neue Erfahrungen. Für die beiden Vereine ändert sich dadurch fast alles. "Wir sind gespannt, was uns erwartet", sagt Hartmut List, Abteilungsleiter Fußball bei Rotation. Ob die neue Staffel schwerer oder leichter einzuschätzen ist als die alte, darüber wollte er nicht urteilen: "Es gibt zwei, drei Mannschaften, die sind wirklich stark. Von den anderen wissen wir fast gar nichts."
Mit einem dieser starken Teams bekommt es Rotation gleich am ersten Spieltag auswärts zu tun: mit dem 1. FC Zeitz. Der Aufstiegsaspirant war Vierter der abgelaufenen Saison. List: "Das dürfte schon eine echte Bewährungsprobe für uns werden."
Die ESG, die schon in der Staffel 6 spielte, freut sich unterdessen auf noch mehr Derbys. "Es ist doch immer ein besonderes Spiel, wenn zwei hallesche Teams aufeinander treffen. Und jetzt haben wir acht, statt bislang vier", sagte Trainer Steffen Tiffert. Das erste davon findet am 4. Spieltag gegen Turbine statt. Gegen den anderen Staffel-Neuling spielt Tifferts Truppe am letzten Spieltag.