Sven Köhler (FOTO: WORBSER)
Eigentlich wollte der HFC seine Vorbereitungsspiele ja gegen einen namhaften englischen Kontrahenten beenden. Doch Leeds United sagte seine gesamte Deutschland-Tour ab. Und der Vertrag über ein Spiel gegen den Premier-League-Team des FC Fulham kam erst gar nicht zustande. Stattdessen geht es am Samstag ab 14 Uhr im Stadion des Friedens von Leuna gegen einen alten Bekannten aus Oberligazeiten - den VfB Auerbach.
Trainer Sven Köhler kommt dieser Kontrahent aber gar nicht so ungelegen. "Mit Auerbach hatten wir in der Vergangenheit immer so unsere Schwierigkeiten", erinnert er sich. "Das ist eine Mannschaft, die über den Kampf ins Spiel kommt. Wer dort nicht hellwach ist, bekommt Probleme." Der Trainer hat Recht, die Bilanz der Rot-Weißen aus fünf Oberliga-Jahren mit den Vogtländern, übrigens der Heimat von HFC-Präsident Michael Schädlich, ist nicht so berauschend. Nur im Spieljahr 2004 / 05 gelangen dem HFC zwei Erfolge gegen den VfB. Ansonsten knöpfte die damals von Volkhardt Kramer und heute von Steffen Dünger trainierte Truppe den Rot-Weißen immer mindestens zwei Punkte ab. Die einzige HFC-Niederlage gab es im Frühjahr 2007 mit 0:2 im alten Wabbel-Stadion.
Köhler ist sich sicher, dass Auerbach, das gerade in die Regionalliga aufgestiegen ist, dort eine gute Rolle spielen wird. "Ihre Personalpolitik ist wie unsere. Sie bauen auf eine eingespielte Truppe und haben sich mit Torwart Oliver Dix aus Meuselwitz, Abwehrspieler Gary Häußler aus Jena und Stürmer Roy Blankenburg, der für Meuselwitz und Halberstadt Regionalliga gespielt hat, gezielt verstärkt. Das wird ein ordentlicher Test zum Abschluss der Vorbereitung."