Die von Markus Hoppe (r.) und Andreas Oertel (l.) betreuten Kreisoberliga-Kicker des FC RSK Freyburg gewannen den Unstrut-Cup und stellten mit Jens Diener (hinten, 2.v.r.) auch den besten Torschützen des Turniers. (FOTO: TRAUTMANN)
Tatsächlich war das RSK-Team in der Unstrut-Halle unbezwingbar. Mit weißer Weste marschierten die Schützlinge von Coach Markus Hoppe durch das Turnier. Die hiesigen Kreisligisten SG Finne Billroda und Baumersrodaer SV bezwangen sie mit 1:0 beziehungsweise mit 3;2, das Kreisklasse-Team des SV Wacker Memleben schlugen sie mit 3:0, und den VfB Artern aus der Thüringer Regionalklasse fegten sie gar mit 5:1 vom Parkett. Das vorentscheidende Spiel gegen die Veranstalter entschieden die Freyburger - etwa in der Mitte des Turniers - mit 2:1 für sich. Wobei freilich auch Kommissar Zufall behilflich war, denn dem Nebraer Andreas Henzel unterlief in dieser Partie ein Eigentor. "Nur zum Auftakt gegen Billroda waren wir noch etwas schwerfällig, aber dann kam bald Ordnung in unser Spiel, und wir haben uns zu Recht durchgesetzt", schätzte Freyburgs Coach Markus Hoppe ein.
Vor allem die angenehme Atmosphäre in der sehr gut gefüllten Halle fand er "sehr schön und fair, nur die Arterner, die ohne Trainer angereist waren, wirkten zu Beginn etwas übermotiviert". Aber das habe sich dann auch gelegt. Hoppes ohnehin junge Truppe wurde weiter verjüngt, lief zum Beispiel mit Martin Gebler, der noch bei den A-Junioren spielberechtigt ist, auf. "Er und auch Stephan Reinicke sind sehr engagiert, drängen in die erste Mannschaft, trainieren mit uns, akzeptieren aber auch, dass sie da nicht gleich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfen können. Sie brauchen dafür sicher noch ein, zwei Jahre", lobt Markus Hoppe die einsatzfreudigen Nachwuchskräfte. Mit Jens Diener, der fünf Mal erfolgreich war, stellten die Freyburger in Nebra übrigens auch den besten Torschützen des Turniers.
Nicht unzufrieden war Holger Hense mit seinem Team. "Wir haben nur einmal in der Halle trainiert, und da waren auch nur vier Mann von unserer Freitags-Besetzung zugegen, weil die anderen auf Montage arbeiteten oder studierten", sagte der Nebraer Coach. Die Freyburger seien ihnen da den einen oder anderen Schritt voraus gewesen, weil diese "quasi keine Winterpause hatten und wohl mindestens ein Mal pro Woche in der Halle geübt hatten".
Die Nebraer konnten sich noch mit 150 Euro Prämie trösten, der drittplatzierte Baumersrodaer SV kassierten 100 Euro.
Freyburg:
Nebe - Haberzettl, Geithe, C. Lehwald, Schmidt, Diener, Gebler, St. Reinicke, Malitte, Giese, Werner.