Seit genau einer Woche setzt ihn eine hartnäckige Zerrung außer Gefecht. Ein paar flotte Sprüche der Teamkollegen nach dem Motto: "Wann hörst du denn endlich auf mit dem Ausruhen", kontert er fast schon ein wenig verärgert: "Ihr könnt reden, so lange ihr wollt. Nur wegen eurer Sprüche setze ich nicht meine Gesundheit aufs Spiel."
Eigentlich wollte Shala am Mittwoch im Spiel bei den Stuttgarter Kickers wieder dabei sein. Aber nichts geht. "Er ist noch nicht beschwerdefrei, verspürt ein leichtes Ziehen. Das hat keinen Zweck", sagt auch Trainer Sven Köhler. "Die Spielfolge in den nächsten Wochen und Monaten ist so dicht, da brauchen wir jeden Spieler und können nichts riskieren." Shala versteht das und zieht weiter sein individuelles Programm durch. Trotzdem kribbelt es natürlich beim 23-Jährigen. In zehn Tagen steht der große Auftritt im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg an. Und da will natürlich jeder dabei sein. "Das ist ein echter Höhepunkt. Ich werde hart arbeiten, um das zu schaffen. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich auch am Wochenende gegen die Unterhachinger noch einmal pausieren muss."