Hallescher FC: Hartnäckige Zerrung bremst Andis Shala aus

07.08.2012 22:55 Uhr | Aktualisiert 07.08.2012 23:06 Uhr
Andis Shala. (FOTO: WORBSER) 
Von Karl Ebert
Andis Shala arbeitet am Rande des Trainingsplatzes. Gymnastik, leichte Läufe, ein paar einfache Übungen mit dem Ball und vor allem Behandlung bei Physiotherapeut Hans Gottschalt. Mehr ist derzeit nicht drin für den Stürmer des Fußball-Drittligisten Hallescher FC.
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Halle (Saale)/MZ. 

Seit genau einer Woche setzt ihn eine hartnäckige Zerrung außer Gefecht. Ein paar flotte Sprüche der Teamkollegen nach dem Motto: "Wann hörst du denn endlich auf mit dem Ausruhen", kontert er fast schon ein wenig verärgert: "Ihr könnt reden, so lange ihr wollt. Nur wegen eurer Sprüche setze ich nicht meine Gesundheit aufs Spiel."

Eigentlich wollte Shala am Mittwoch im Spiel bei den Stuttgarter Kickers wieder dabei sein. Aber nichts geht. "Er ist noch nicht beschwerdefrei, verspürt ein leichtes Ziehen. Das hat keinen Zweck", sagt auch Trainer Sven Köhler. "Die Spielfolge in den nächsten Wochen und Monaten ist so dicht, da brauchen wir jeden Spieler und können nichts riskieren." Shala versteht das und zieht weiter sein individuelles Programm durch. Trotzdem kribbelt es natürlich beim 23-Jährigen. In zehn Tagen steht der große Auftritt im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg an. Und da will natürlich jeder dabei sein. "Das ist ein echter Höhepunkt. Ich werde hart arbeiten, um das zu schaffen. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich auch am Wochenende gegen die Unterhachinger noch einmal pausieren muss."