Christina Müller (am Ball) zeigte wie ihre Teamkolleginnen eine starke Leistung beim Saisonfinale. (FOTO: ENGELBERT PÜLICHER)
Eine bessere Abschlussvorstellung hätten die Handballerinnen des TV Askania Bernburg ihren Fans nicht bieten können. Im letzten Punktspiel dieser Saison bezwangen die Saalestädterinnen den Tabellen-Zweiten TuS Magdeburg-Neustadt mit 32:28 (18:13). Während die Gäste trotz der Niederlage Zweiter bleiben, steht die Abschlussplatzierung der Askania-Sieben noch nicht fest. Vom Abschneiden des SV Irxleben am Samstag hängt es ab, ob die Bernburgerinnen Fünfter oder Sechster der Sachsen-Anhalt-Liga werden.
"Es war ein gelungenes Finale. In der Verfassung der vergangenen Wochen gehören wir zu den drei besten Teams der Liga. Das haben die Mädels in dieser Begegnung gegen den TuS Magdeburg noch einmal deutlich unterstrichen", lautete das Fazit von Trainer Yves Luthe. Ihre Stärke, über eine sichere Abwehr mit Tempohandball den Gegner zu überrennen, spielten die Gastgeberinnen von der ersten Sekunde an aus. Nach einer Viertelstunde lag Askania schon mit 10:4 vorn. "Wir haben gleich gezeigt, wer der Chef auf dem Parkett ist", freute sich der Askania-Coach über den konzentrierten Beginn, musste jedoch nach 25 Minuten in einer Auszeit noch einmal klare Worte an seine Mannschaft richten. Die Magdeburgerinnen hatten den Rückstand auf 12:13 verkürzt. Der Appell des Trainers stieß nicht auf taube Ohren. Die Bernburgerinnen traten noch einmal das Gaspedal durch und setzten sich bis zur Pause wieder auf fünf Treffer ab.
Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Saalestädterinnen ihr in den ersten 30 Minuten erspieltes Polster und gerieten dank ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit nicht mehr in Bedrängnis. Die Magdeburgerinnen liefen stets einem Rückstand von vier bis fünf Toren hinterher. "Wir konnten die Gäste immer auf Distanz halten, weil sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten", sagte Luthe.
Mit dem Erfolg im Rücken feierte es sich natürlich besser. Im Restaurant "Rhodos" ließ die Mannschaft die Saison gemütlich ausklingen. "Martina und Adam Tolias haben dafür gesorgt, dass es ein besonders schöner Abend wurde. Dafür möchten wir uns bedanken", sagte der Askania-Coach.
Askania:
Becker, Hoffmann; Balliet (1), Beyer (11 / 4), Wurbs (1), Schachner (2), Nagel (5), Richter (2), Müller (2), Farkas (1), Hädicke (2), Ketzer (1), Pajung (4)