Handball: Mit einer Blamage geht das DHB-Team in den Urlaub

17.06.2012 20:55 Uhr | Aktualisiert 17.06.2012 21:03 Uhr
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Sven-Sören Christophersen

Nationalspieler Sven-Sören Christophersen (FOTO: DPA)

Trotz einer blamablen Niederlage hat sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2013 in Spanien qualifiziert.
SARAJEVO/SID. 

Die Urlaubsstimmung dürfte den Spielern nach der 24:33-Pleite in Bosnien-Herzegowina im letzten Spiel der Saison aber dennoch gründlich vergangen sein.

Das komfortable Zwölf-Tore-Polster aus dem Hinspiel (36:24) schmolz zwischenzeitlich bis auf zwei Treffer zusammen, 105 Sekunden vor Schluss lag der krasse Außenseiter mit 33:23 in Front. Eine Sensation und der nächste Tiefschlag für die deutschen Handballer nach der verpassten Olympia-Qualifikation lagen bedrohlich in der Luft. Erst der Lemgoer Christoph Theuerkauf sorgte eine Minute vor dem Abpfiff mit seinem Treffer zum Endstand für die Erlösung. "Ich kann mir das nicht erklären. Wir waren wie gelähmt. Bei dem einen oder anderen hat die Konzentration gefehlt", sagte Bundestrainer Martin Heuberger nach der ersten Pleite seit Ende Januar: "Man hat gesehen, dass es nicht reicht, mit halber Kraft zu spielen. So weit sind wir noch nicht."

Vor allem im Angriff zeigten die Deutschen eine ihrer schwächsten Leistungen seit langem. Vor 1 700 Zuschauern in der Olympic Zetra Arena in Sarajevo waren Sven-Sören Christophersen (6 Tore) und Uwe Gensheimer (5 / 1) die besten deutschen Torschützen.

Für die WM 2013 sind auch Russland, Island, Ungarn, Slowenien, Mazedonien, Montenegro, Frankreich, Spanien, Kroatien, Dänemark und Serbien qualifiziert.