Yves Grafenhorst war der beste Magdeburger Spieler. (ARCHIVFOTO: DPA)
Für Gastgeber Lemgo traf Junioren-Nationalspieler Finn Lemke (7) am erfolgreichsten. Nach der 13. Saisonniederlage braucht der Club aus Sachsen-Anhalt noch einen Punkt um Platz sechs und damit die wahrscheinliche Qualifikation für den neuen EHF-Pokal zu erreichen.
Der SCM trat mit großen Verletzungssorgen in Lemgo an. Mit Fabian van Olphen, Jure Natek, Andreas Rojewski und Philipp Weber fehlten vier Rückraumspieler. Nach drei Fehlwürfen von Spielmacher Stian Tönnesen und einer nicht funktionierenden offensiven 4:2-Deckung lag Magdeburg mit 3:6 (7.) hinten. Trainer Frank Carstens stellte bei seiner Auszeit die Abwehr wieder auf den defensiven 6:0-Riegel um, aber die Schwächen blieben. Die Torhüter Björgvin Gustavsson und Gerrie Eijlers wurden von ihrer Abwehr im Stich gelassen.
Die starken Lemgoer zogen schnell und sicher bis zur Pause auf 21:14 weg. Nach einem Doppelschlag von TBV-Kreisläufer Sebastian Preiß zum 23:14 (31.) drohte dem SC Magdeburg ein Debakel. Aber das Team von Trainer Carstens hielt dagegen und den Rückstand in Grenzen.