Sebastian Brendel gewann beim Weltcup in Posen. (FOTO: DPA)
Bei der WM im vergangenen Jahr in Ungarn hatte der 24-Jährige keine Chance auf den Quotenplatz, weil ihm im Rennen das Paddel gebrochen war.
«Ich bin jetzt sehr, sehr erleichtert. Das war schon eine große psychische Belastung, dass das erste internationale Rennen der Saison gleich so eine Bedeutung hat. Und ich habe schon im Vorlauf gesehen, dass die anderen teilweise richtige Quantensprünge gemacht haben», sagte Brendel. «Jetzt gehöre ich auch zur Kernmannschaft und werde beim nun anschließenden Weltcup natürlich versuchen, den Sack schon zuzumachen und mich zu qualifizieren. Dann wäre es für mich eine perfekte Woche. Und da ich mich heute nicht voll auspowern musste, hoffe ich, dass es klappt. Ansonsten muss es eine Woche später in Duisburg gelingen.»
Auch DKV-Präsident Thomas Konietzko war erleichtert. «Das war ein härterer Kampf als gedacht, aber Sebastian hat es souverän gemeistert», sagte das Verbands-Oberhaupt.