Auf der ehemaligen Lok-Kegelbahn fand die Gründungsversammlung und die Namensgebung statt. Den Vorsitz des Vereins übernahm Norbert Fehse. Ihm standen die Vorstandsmitglieder Norbert Pongracz, Martin Fehse, Reiner Krüger und Inge Trümper zur Seite. Im Laufe der Jahre wurde aus dem kleinen Kegelklub ein festes, stabiles Gebilde, denn nicht nur die ehemaligen BSG-Lok- Kegler, sondern auch leistungsorientierte Keglerinnen und Kegler des SV Anhalt Bernburg traten beim Klub bei.
Heute sind 66 Mitglieder im KK Eintracht Bernburg integriert. Das gestiegene Leistungsniveau drückt sich darin aus, dass jeweils eine Herren- Mannschaft in der Landesliga und Landesklasse, eine Frauenmannschaft ebenfalls in der Landesliga und jeweils eine Seniorenmannschaft in der Verbandsliga und der Landesklasse kegeln. Leider ist keine Kindermannschaft derzeit wettspielfähig.
Bei den jährlichen Kreis- und Landeseinzelmeisterschaften konnten sich mehrmals Eintracht-Akteure profilieren, stellvertretend seien Marlis Hahn und Klaus Böttcher genannt, die im Landesverband auch Plätze auf den Siegerpodesten einnehmen konnten.
Während 1992 noch eine recht störanfällige Automatik auf der Kegelbahnanlage des ehemaligen Lok-Sportplatzes mit vier Läufen den Sportlern zur Verfügung stand, können heute auf der Kegelbahn des Kegel-Freizeit-Centers in der Krumbholzallee acht Läufe mit vollständiger Automatik genutzt werden.
Anlässlich des Jubiläums lud sich die erste Männermannschaft zum 200-Wurfspiel den KSV Bünaroda ein. Mit dem Bernburger Marko Jäckel (930) und dem Bünerodaer Krämer (915) und Krüger (905) wurden drei Topp-Resultate erzielt. Am Ende musste Eintracht mit 5273:5292 Kegeln den Pokal den Gästen überlassen. Denn durch schlechteres Abräumen fehlten 19 Kegel zum Sieg.
Nicht das gute Niveau der Herren erreichten die Senioren und die Frauen. Sicherlich war es keine günstige Terminwahl während der Sommerpause, dennoch luden sich beide die Kegler aus des SV Blau-Weiß Könnern ein. Die Gäste hatten arge Probleme ihre Mannschaften mit je sechs Keglern über die 120-Wurf-Distanz zusammenzukriegen.
Gegen die Eintracht-Senioren trat eine gemischte Herren / Seniorenmannschaft an. Der Könneraner Norbert Woge glänzte hier mit 537 Kegeln und konnte den Pokal entführen. Bester Bernburger wurde mit 531 Zählern Horst Algermissen. Die Frauen aus Könnern musste durch zwei Spielerinnen aus dem Eintracht-Team ergänzt werden. Auch wenn beide Turniere nicht den Charakter eines Jubiläumsturniers trugen, gab es bei den Eintrachtlern einen guten Ausblick auf die kommende Spielsaison durch die vom KC Lok Köthen gewechselte Daniela Bahn, die hervorragende 547 Kegel erreichte und den Pokal für sich in Empfang nehmen konnte. Auch Christine Nietschmann und Simone Burzel übertrafen die 500-er Marke.