Kreis-, Kinder- und Jugendspiele: Luisenschule mit Rang zwei mehr als zufrieden

19.07.2012 18:31 Uhr | Aktualisiert 19.07.2012 19:33 Uhr
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Leichtathletik

In der Leichtathletik waren die meisten Aktiven am Start. (FOTO: WITTE)

Von thorsten köhler
Die Ascherslebener mussten nur der Mehring-Schule Bernburg den Vortritt lassen in der Wertung der Grundschulen bei den Kreis-, Kinder- und Jugendspielen.
aschersleben/MZ. 

"Wir haben nicht damit gerechnet, unter die besten drei zu kommen. Deshalb sind wir mit dem zweiten Platz mehr als zufrieden", sieht Sportlehrer Michael Koch den zweiten Rang der Luisenschule in der Wertung der Grundschulen bei den Kreis- Kinder- und Jugendspielen. Mit einer kleinen Abordnung hatte die Schule den Pokal am Mittwochabend in Atzendorf entgegengenommen.

"Wir hatten uns an sieben Sportarten beteiligt und waren überall in den Medaillenregionen. Allerdings hatten wir in diesem Jahr unser Augenmerk mehr auf die Spiele gelegt. Die Platzierungen in den Einzelsportarten wie Leichtathletik oder Schwimmen gingen auf das Konto von Mädchen und Jungen, die in Vereinen trainieren", so Koch.

"Der Abstand zum Sieger, der Franz-Mehring-Schule, war nicht so groß. Das bessere Abschneiden in der Leichtathletik hat den Ausschlag zugunsten der Bernburger gegeben", erklärt Thomas Gruschka, stellvertretender Geschäftsführer des Kreissportbundes.

Mit dem Stephaneum hat sich eine weitere Schule aus Aschersleben platzieren können. Bei den Gymnasien landeten die Stephaneer auf Platz drei.

An den diesjährigen Wettkämpfen der Kreis- Kinder- und Jugendspiele beteiligten sich über 4 200 Mädchen und Jungen in 22 Sportarten. Die meisten Teilnehmer starteten in der Leichtathletik. Hier waren fast 1 000 Kinder und Jugendliche am Start. Aber auch die Teilnehmerzahl beim Sportfest "Menschen mit Handicap" (680) oder der Kleinen Friedensfahrt und Fußball (etwa 400), können sich sehen lassen.

"Über 30 Schulen haben sich beteiligt. Im kommenden Jahr hoffen wir auf eine weitere Steigerung, denn es gibt noch immer weiße Flecke", so Gruschka. Er hob auch das Engagement der Salzlandsparkasse und der AOK hervor, die die Kinder- und Jugendspiele, eine der größten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt dieser Art, schon jahrelang unterstützen.