Landespokal: HFC schießt sich warm fürs Saisonfinale

01.05.2012 13:50 Uhr | Aktualisiert 01.05.2012 22:46 Uhr
Drucken per Mail
Marco Hartmann

Marco Hartmann traf in der 18. Minute zum 1:0 gegen Lok Stendal. (FOTO: LÖFFLER)

Von Karl Ebert
Der HFC hat das Halbfinale des Landepokals mit 7:0 gegen Lok Stendal gewonnen. Für den Halleschen FC trafen Hartmann, Shala, Preuß, Eismann, Telmo Teixeira, Hauk und Al-Azzawe.
Stendal/MZ. 

Eigentlich ist Sven Köhler dafür bekannt, dass er auch die Spiele im Fußball-Landespokal mit dem stärksten Aufgebot angeht. Die Ausnahme bilden der Wechsel im Tor, wo Jürgen Rittenauer dann Darko Horvat vertritt, und noch ein Tausch im Feld. Doch beim 7:0 (4:0)-Halbfinalerfolg am Dienstag beim Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal ließ Köhler von Beginn an gleich fünf Stammkräfte auf der Bank. Horvat, Dennis Mast, Angelo Hauk, Toni Lindenhahn und Maik Wagefeld durften sich über eine Pause freuen. Nur Hauk musste später noch einmal für 20 Minuten ran.

„Die letzten Wochen haben mächtig geschlaucht. Wir müssen die Kräfte gut einteilen, denn es liegen jetzt noch vier wichtige Spiele in der Regionalliga und im Landespokal vor uns“, sagte Köhler. Rittenauer, Anton Müller, Michael Preuß, Dennis Wegner und Andis Shala bekamen so ihre Chance von Beginn an und rechtfertigten auch zeitig das Vertrauen des Trainers. Marco Hartmann (15.), Shala (22.) und Preuß (25.) sorgten für eine schnelle 3:0-Führung, die bereits einer Vorentscheidung gleichkam. Kurz vor dem Pausenpfiff (44.) stellte dann auch noch Verteidiger Sören Eismann seine Torgefährlichkeit unter Beweis.

„Die Mannschaft hat das ausgezeichnet gemacht. Im Landespokal gegen unterklassige Kontrahenten läuft es immer dann gut, wenn du zeitig in Führung gehst, dann schnell nachlegst und so dem Außenseiter den Wind aus den Segeln nimmst“, sagte Köhler, der nach der klaren Halbzeitführung weiter die Schonung des Stammpersonals betrieb. Für Patrick Mouaya und Jan Benes kamen nun David Haider Kamm Al-Azzawe und Benjamin Boltze ins Spiel. Und auch der zweite Anzug unterhielt die 1 304 Zuschauer mit sehenswerten Toren. Kurz nach Wiederanpfiff legte Telmo Teixeira-Rebelo nach (46.). In der Schlussphase trugen sich dann noch Hauk (75.) und Al-Azzawe (84.) in die Torschützenliste ein.

Sieben Treffer, sieben Schützen: Auch das gibt es beim Halleschen FC nicht alle Tage. Nach der Partie legte Köhler aber den Schalter sofort wieder um. „Wir haben die Aufgabe in Stendal professionell erledigt. Jetzt gilt es am Sonntag gegen St. Pauli den Vorsprung in der Regionalliga zu verteidigen.