Im vorigem Jahr lief Dirk Volkmann in Eickendorf als Zweiter über die zwölf Kilometer in 45:46 Minuten unter 100 Läufern ins Ziel. (FOTO: ARCHIV)
Innerhalb von nur einer Woche haben die Läuferinnen und Läufer nun gleich zweimal die Gelegenheit, wertvolle Punkte für die Pokal-Gesamtwertung zu sammeln. Am Sonntag, 10 Uhr, findet die 14. Auflage des Feldmarklaufes in Eickendorf statt. Eine Woche später zur gleichen Uhrzeit beginnt in Giersleben der neunte Lauf "Rund um den Hain". In Eickendorf gehen der 12 Kilometer-Lauf der Männer und die neun Kilometer-Distanz der Frauen in die Cupwertung ein. In Giersleben werden die Zähler bei den Männern über 9,8 und bei den Frauen über 5,7 Kilometer vergeben.
Der Feldmarklauf ist schon traditionell in das Vereinssportfest des BSV Eickendorf am letzten Juniwochenende eingebettet. "Wir haben hier drei tolle Tage. Aber am Sonntag ist der Lauf das Hauptereignis", sagte der Abteilungsleiter der Laufgruppe des BSV, Lothar Immenroth. Nachdem beim Einetal-Lauf in Aschersleben mit fast 500 Teilnehmern auf allen Strecken eine neue Bestmarke aufgestellt wurde, hoffen auch die Eickendorfer auf eine ähnlich große Resonanz.
"Wir hatten voriges Jahr exakt 100 Starter auf allen Strecken. Ich rechne diesmal mit 120 bis 130 Läufern, zumal es in unmittelbarer Nähe an diesem Tag keine größere Laufveranstaltung gibt", meinte Immenroth. Außerdem feiert der Junior-Cup Premiere. Die zwölf bis 15-jährigen Kinder können über 3,5 Kilometer Punkte sammeln. "Sicherlich benötigen wir im Volkslauf Nachwuchs, aber ich bin hinsichtlich der Resonanz aus zwei Gründen doch etwas
skeptisch. Erstens ist die Distanz für die Kinder etwas lang. Zweitens haben wir in Eickendorf keine Schule. In Aschersleben oder Bernburg können die Sportlehrer die Kinder für diese Veranstaltung begeistern", erklärte der Abteilungsleiter der Eickendorfer Laufgruppe. Beim souveränen Auftakterfolg von Daniel Medenwald beim Eine-tallauf fehlte Dirk Volkmann noch. Der Könneraner wird zwar Medenwald nicht gefährden können, steigt aber in Eickendorf in den Solvay-Cup ein und hat im vergangenen Jahr in seiner Altersklasse M 35 souverän den Gesamtsieg geholt. "Ich hatte zuletzt einige internationale Einsätze in meiner Tätigkeit als Kampfrichter im Boxen. Aber jetzt freue ich mich auf meinen Einstand in die Laufserie. Ich bin gut in Schuss. Die Kniegelenke sind geölt", sagte der schnellste Boxkampfrichter Deutschlands.
Freuen dürfen sich auch die Teilnehmer des Feldmarklaufs auf eine schnelle Auswertung. Wie im vergangenen Jahr greifen die Veranstalter auf eine elektronische Zeitmessung zurück. "Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. Die Auswertung erfolgt ruckzuck. Wir können fast unmittelbar nach dem Lauf die Siegerwertung durchführen", hat Immenroth mit der Chiptechnik nur gute Erfahrungen gesammelt.