Fachsimpelei unter Kollegen: Marko Happich (r.) mit dem Schweden Henrik Söderqvist. (FOTO: KLOSE)
"Im ersten Lauf hätten wir sogar Dritter werden können, aber wenn du einmal in dem tiefen Sand dort stecken bleibst, wird's schwer", so Happich. Und so blieb ihm die erste Fahrt aufs Podest in dieser (seiner letzten) WM-Saison als Fünfter verwehrt, weil der Schwede Henrik Söderqvist und auch Vizeweltmeister Janis Daiders aus Lettland ihn noch überholen konnten. Im zweiten Durchgang habe er einen schlechten Start erwischt, berichtet der Großwilsdorfer. "Nach der ersten Runde lagen wir auf Platz 16, und im Rest des Rennens konnten wir wenigstens noch fünf Positionen gutmachen." Für holländische Verhältnisse sei er mit dem Abschneiden in Oldebroek zufrieden, meint der 40-Jährige. "Die Technik hält, Martin und ich sind einigermaßen fit, so dass man hoffen darf, dass wir in diesem Jahr noch weiter nach vorn fahren können." Platz fünf in der WM-Endabrechnung wäre für ihn zum Abschluss seiner sportlichen Karriere ein gutes Ergebnis, hatte Marko Happich vor Saisonbeginn gegenüber Tageblatt / MZ erklärt.
Jetzt folgen erst einmal drei Rennwochenenden im Rahmen der Deutschen Meisterschaft mit internationaler Beteiligung - in Schnaitheim (am 15. April), in Wächtersbach (22. April) und in Schopfheim (13. Mai) - ehe es am 20. Mai in Reutlingen wieder um WM-Punkte geht. "Zwischen den Rennen in Wächtersbach und Schopfheim wollen wir mal ein Wochenende gar nichts machen und das zweite freie dann zum Trainieren nutzen", blickt Happich voraus.