Über 70 Starter nahmen die anspruchsvolle Strecke in Mosigkau unter die Räder. (FOTO: SEBASTIAN)
Über die gesamte Strecke machten die beiden Sportler das Tempo gemeinsam an der Spitze des Feldes. Den sportlich ehrgeizig geführten Wettkampf konnten teilweise bis zu 400 Zuschauer insbesondere während der Stadionrunden verfolgen. Besonders interessant natürlich weil auf der Start- und Zielstrecke mit Hindernissen und engen Kurven für extra Spannung gesorgt wurde.
Barthal schien die Brisanz des technisch anspruchsvollen Zieleinlaufs aber bewusst zu sein, so bog er nach insgesamt 40 Kilometern mit schon drei, vier Metern Vorsprung als Erster in das Stadion ein. Diesen Rückstand konnte Haberlah am Ende - wohl auch wegen der letzten engen Kurve des Kurses - nicht mehr wett machen. Die Veranstalter konnten sich schließlich über einen spannenden sportlichen Wettkampf freuen. Sicher das I-Tüpfelchen auf einer erneut rundum gelungenen Veranstaltung. Mit insgesamt 72 Startern in allen Altersklassen wurde der Anmelderekord vom vergangenen Jahr noch einmal deutlich gesteigert.
Die Attraktivität, die die vom städtischen Sportamt und dem Mosigkauer Jugendclub organisierte Veranstaltung mittlerweile erreicht hat, honorierte auch Ralph Hirsch. Für die in zwei Jahren anstehende zehnte Auflage versprach der Sportamtsleiter schon jetzt "sich etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen."
Neben zwei renommierten Dessauer Unternehmern wurden die Organisatoren auch durch die Ortschaft selbst stark unterstützt. Neben der Freiwilligen Feuerwehr und des Ortschaftsrates packt insbesondere auch der Verein zur Dorfentwicklung kräftig mit an. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 41 Erwachsene auf die entweder 24 Kilometer Freizeitrunde oder aber auf die 40 Kilometer lange Profirunde gewagt. "Der sportliche Wettkampf ist uns zwar auch wichtig", sagte Sportamt-Mitarbeiter Uwe Dannenberg, "noch wichtiger aber ist uns der Familiencharakter unseres Events."
Deswegen zeigten sich die Veranstalter insbesondere stolz darüber, dass sich in drei verschiedenen Altersklassen insgesamt 31 Kinder auf die drei unterschiedlich langen Nachwuchsstrecken wagten. Mit der Slowakin Andrea Kovaczkova fuhr auch eine Sportlerin mit. Die 31-Jährige startete gemeinsam mit ihrem Freund Juray Fratnik und besetzte somit das Starterfeld jetzt auch international.