Florian Eichner kämpft noch um seine Olympia-Fahrkarte. (FOTO: ARCHIV/LÖFFLER)
Die Platzierung mit Rang zwei im B-Finale war dabei nebensächlich. Eichner: "Es war von vornherein nur als Testfahrt geplant in einem Boot, das in dieser Zusammensetzung wohl nie wieder fahren wird."
Nach fünf Tagen gemeinsamen Trainings ging Eichner zusammen mit René Bertram (Magdeburg), Alexander Egler (Hannover) und Maximilian Munski (Lübeck) alle drei Rennen in Luzern sehr schnell und "sehr mutig an", wie er sagt. "Zum Schluss ließ natürlich jedes Mal die Kraft ein bisschen nach, aber das war auch nicht anders zu erwarten", sagt Eichner. Mut hat er auch deshalb geschöpft in Luzern, weil auch der zweite deutsche Vierer, der in Luzern am Start war, mit Platz fünf im A-Finale nicht weit weg war.
Mit einem neu zusammengestellten Vierer wollen Eichner und Bertram nun ihre letzte Chance für eine Nominierung zu den Olympischen Spielen in London suchen. Philipp Naruhn, ebenfalls von Böllberg-Nelson, und André Sieber aus Dresden sitzen mit im Boot.
Letzte Chance in München
Drei Wochen bleiben bis zum dritten und letzten Weltcup dieser Saison. "Ich gehe davon aus, dass in München zwei deutsche Vierer an den Start gehen und sich dort noch einmal ein internes Ausscheidungsrennen liefern werden. Das waren jedenfalls die Absprachen, die vor der Abreise aus Luzern getroffen wurden", sagt Eichner.
Heißt: In München muss alles passen, weil alle anderen deutschen Riemen-Boote nach den Ergebnissen von Luzern wohl belegt sein dürften.