Schwimmerin aus Halle: Knüppeldickes Programm für Schreiber

30.07.2012 21:35 Uhr | Aktualisiert 30.07.2012 22:30 Uhr
Die Hallenserin Daniela Schreiber. (ARCHIVFOTO: DPA) 
Von Petra Szag
Die Hallenserin war Daniela Schreiber war am Montag in der Einzelkonkurrenz über 200 Meter Freistil nicht an den Start gegangen. Am Mittwoch ist sie doppelt gefordert.
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London/Halle (Saale)/MZ. 

Daniela Schreibers Stimme klang müde und alles andere als euphorisch. "Die Belastung wäre zu hoch gewesen", erklärte sie. Die Hallenserin war am Montag in der Einzelkonkurrenz über 200 Meter Freistil nicht an den Start gegangen. "Bei den deutschen Meisterschaften hat Daniela die Norm ja klar verfehlt. Mit ihrer Zeit wäre sie hier ohne Chance gewesen, so etwas muss man den Sportlern nicht zumuten", erläuterte Trainer Frank Embacher. Den Start als Vorbereitung für die Staffel über 4 x 200 Meter zu nutzen, hielt er nicht für sinnvoll.

Am Mittwoch steht der Freistil-Sprinterin ohnehin ein knüppeldickes Programm ins Haus. Um 11 Uhr bestreitet sie den Vorlauf über 100 Meter Einzel. Gut eine Stunde später ist sie mit der langen Freistil-Staffel zum ersten Mal im Einsatz. Nimmt sie diese Hürden, sind am gleichen Abend das Einzel-Halbfinale (20.43 Uhr) und der Endlauf der Staffel (21.57 Uhr).

An ihrem Vorlauf-Aus mit der kurzen Freistilstaffel am Samstag hatte Daniela Schreiber ganz schön zu kauen. "Das ist jetzt abgehakt. Ich fühle mich gut und weiß, dass das nur ein Ausrutscher war. Ich bin froh, dass ich die Chance habe, zu zeigen, dass ich es besser kann", sagte die 23-Jährige.