Alle drei Startdoppel gingen an die Gäste aus Halle, die nach langer Zeit mal wieder in kompletter Besetzung antreten konnten. Eine Woche zuvor hatten die Freyburger in gleicher Konstellation noch alle drei Partien gegen Verfolger Schönebeck gewonnen. In der ersten Einzelrunde wurde dann die Aufholjagd gestartet. Michal Dlabik, Andrzej Wojtasik, Christian Wallborn und Sebastian Knorr gewannen ihre Spiele hintereinander souverän. Im hinteren Paarkreuz konnte Mario Knobloch erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes punkten. Torben Veit unterlag, erkältungsbedingt, knapp in vier Sätzen. Ein ähnliches Bild bot sich zunächst auch in der zweiten Runde. Oben präsentierten sich Dlabik und Wojtasik in Topform, steuerten jeweils einen weiteren Zähler bei. Wallborn holte nach einem 0:2-Rückstand noch einmal auf, brachte aber im fünften Satz eine 9:4-Führung nicht nach Hause. Besser machte es Knorr, der ebenfalls seinen zweiten Zähler einstrich. Auch Knobloch machte es dieses Mal nicht so spannend und holte mit einem 3:0 den Siegtreffer. Veit musste auch im letzten Einzel seiner Erkältung Tribut zollen und verlor knapp im Entscheidungssatz.
Im Anschluss an diese Partie ließen die Freyburger mit einer Sektrunde und Leckerem vom Grill das letzte Heimspiel der Saison gemütlich ausklingen. Nebenbei wurde noch ein wenig gefachsimpelt und über den lang erhofften Aufstieg gesprochen. Um diesen auch zu erreichen, reicht den Burgenländern gegen Zörbig nun ein Unentschieden. "Es ist schon ein wenig Ironie dabei, dass wir im alles entscheidenden Spiel gegen Angstgegner Zörbig antreten, in dessen Halle wir noch nie gewonnen haben", so Kapitän Knorr. Sollte beim Saisonfinale Medizin Magdeburg gegen Schönebeck remis spielen, könnten sich die Freyburger auch eine Niederlage leisten.