Tischtennis: Tolle Rückrunde gespielt

14.05.2012 18:37 Uhr | Aktualisiert 14.05.2012 18:58 Uhr
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Concordia Nachterstedt

Concordia Nachterstedt schließt die Saison auf Rang drei ab. (FOTO: POCKLITZ)

Concordia Nachterstedt hat die Saison in der Tischtennis-Landesliga - der zweithöchsten Spielklasse des Landes - auf Platz drei beendet. Die Nachterstedter haben damit erneut bewiesen, dass sie zu den Spitzenteams der Liga zählen.
nachterstedt/MZ/as. 

Die Mannschaft spielte eine gute, aber nicht überragende Hinrunde. Mit Niederlagen gegen Biederitz II und TTC Staßfurt sowie drei Unentschieden gegen Bernburg, Zerbst II und Wolfen, rangierte Concordia mit 11:7 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Doch die Rückrunde sollte besser verlaufen. Zuerst wurde Staßfurt die erste Saisonniederlage beigebracht, dann gelang auch noch ein Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Biederitz. Mit nur einer Niederlage gegen Bernburg und einem Unentschieden gegen Zerbst war Nachterstedt sogar beste Rückrundenmannschaft und verfehlte als Dritter nur knapp den Relegationsplatz zur Verbandsliga.

Im oberen Paarkreuz zeigte Detlef Wurm mit seinem schnellen Angriffsspiel eindrucksvoll, dass er der beste Spieler der Mannschaft ist. Er verlor in der Rückrunde nicht ein Spiel. Maik Flatow steigerte sich in der Rückrunde erheblich und steht mit 22 Einzelsiegen ebenfalls klar positiv. Erik Wenig half viermal im oberen Paarkreuz aus und spielte dort 5:3. Im mittleren Paarkreuz schloss er ausgeglichen ab. Dort spielte auch Axel Stert eine gute Saison mit positivem Verhältnis.

Im unteren Paarkreuz zeigte Bernd Wagner eine gute Leistung und überzeugte oft durch Kampfgeist. Bei Peter Szabelski lief es nicht so gut. Er weist neben Torsten Siebert und Ralph Krause, die oft als Ersatz zur Verfügung standen, ein negatives Verhältnis auf.

In den Doppelspielen lief es nicht immer optimal, dennoch zeigt die Gesamtbilanz ein positives Bild. Flatow / Stert, in diesem Jahr auch zum dritten Mal Doppellandesmeister der Seniorenklasse 40, haben von 23 Spielen nur fünf verloren. Sie spielen allerdings auch nicht immer gegen das stärkste Gegnerdoppel. Diese Aufgabe übernahmen meistens Wurm / Wagner, die oft für die Überraschung sorgten. Das dritte Stammdoppel, Szabelski / Wenig, spielte beinahe ausgeglichen und war ebenfalls am guten Abschneiden beteiligt. Gerade das dritte Doppel musste wegen Ersatz öfter umgestellt werden. Dennoch reichte es zu einem guten Abschneiden.

Der TTC Staßfurt hat sich mit fünf Punkten Vorsprung den Aufstieg gesichert. Mit Serum Bernburg als Zweiter ist ein weiterer Vertreter des Salzlandkreises ganz vorn platziert.

Mit dem Schönebecker SV III muss allerdings auch ein Kreisvertreter absteigen.