Matthias Fahrig während eines Sprungs. (FOTO: DPA)
"Ich bin traurig, nicht beim Länderkampf dabei zu sein", gab Fahrig zu. "Auf der anderen Seite bleibt mehr Zeit für das Training. "
Und es gibt noch viel zu tun. Weil beim letzten Wettkampf vor zwei Wochen Fahrigs neue Bodenübung noch vor Fehlern nur so strotzte und es auch an den anderen Geräten noch einigen Handlungsbedarf gab, hatten Auswahlcoach Andreas Hirsch und Fahrigs Heimtrainer Uwe Ronneburg festgelegt, dass der Hallenser bis zur EM-Qualifikation am Mittwoch in Kienbaum konzentriert zu Hause trainiert.
Den Test am Freitag nahm Ronneburg auf Video auf, um Hirsch nach dem Länderkampf von den Fortschritten seines Schützlings zu berichten. "Die Formkurve von Matthias geht nach oben. Er hat alle sechs Übungen fehlerlos gezeigt", sagte der SV-Trainer. "Allerdings hat er noch auf einige Schwierigkeiten verzichtet. Will er international bestehen, muss noch einiges kommen." Zuerst einmal am Mittwoch. Nach dem verbandsinternen Test wird entschieden, wer ab 21. Mai in Montpellier die deutschen Farben vertritt. FOTOS: LÖFFLER