Abwasserbeiträge: Initiative will Widerstand organisieren

28.06.2012 19:45 Uhr | Aktualisiert 28.06.2012 19:58 Uhr
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Die Weißenfelser Bürgerinitiative für soziale Gerechtigkeit (BI) hat dazu aufgerufen, sich gegen die beschlossenen Herstellungskostenbeiträge für die Abwasserbeseitigung zu wehren.
weissenfels/MZ/ari. 

Die Weißenfelser Bürgerinitiative für soziale Gerechtigkeit (BI) hat die Grundstückseigentümer dazu aufgerufen, sich gegen die beschlossenen Herstellungskostenbeiträge für die Abwasserbeseitigung zu wehren. Die Initiative wolle die Eigentümer dabei unterstützen. Wie aus einer Pressemitteilung weiter hervorgeht, wird die Initiative am Freitag von 17 bis 18 Uhr in Tagewerben sowie von 18 bis 19 Uhr in Reichardtswerben bei den Grundstücksbesitzern Unterschriften gegen den Herstellungskostenbeitrag sammeln.

Darüber hinaus ruft die BI für kommenden Montag, 2. Juli, 18 Uhr, ungeachtet der bereits angekündigten Sommerpause zu einer thematischen Montagsdemonstration auf den Weißenfelser Marktplatz. Betroffene Grundstücksbesitzer können laut Pressemitteilung ihren Protest auf ausgelegten Listen kundtun.

Wenn das Weißenfelser Klärwerk aufgrund mehrfacher Überschreitung der Grenzwerte in seiner Kapazität nicht mehr ausreicht, dann müssten die Verursacher zur Kasse gebeten werden, so der Standpunkt der BI. Sie ruft die betroffenen Bürger dazu auf, während der am 11. Juli, 16 Uhr, im Kulturhaus geplanten Informationsveranstaltung ihren Standpunkt zu den Herstellungskostenbeiträgen deutlich zu machen.

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Abwasserentsorgung Weißenfels (ZAW) hatte während ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, einmalige Beiträge zu erheben, mit denen die Grundstückseigentümer an den Kosten für die Herstellung, Veränderung und Erneuerung der öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen beteiligt werden sollen. Je nach Grundstücks- und Hausgröße sowie Zeitpunkt des Anschlusses an das zentrale Schmutzwasserbeseitigungsnetz kann sich der Beitrag auf mehrere tausend Euro belaufen.