Ausstellung: 5 555. Gast in Lützen bei Wallenstein

22.07.2012 17:07 Uhr | Aktualisiert 22.07.2012 20:07 Uhr
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Den 5 555. Besucher gab es am Sonnabendvormittag in der Ausstellung "Die blut'ge Affair bei Lützen. Wallensteins Wende" im Lützener Schloss-Museum.
Lützen/MZ/HZ. 

Laut Museumsmitarbeiterin Sonja Quente erfolgt seit vier Wochen ein regelrechter Ansturm. Immerhin ist das Ende der Schau am kommenden Sonntag, dem 29. Juli, in Sicht.

Seit dem 24. März sind aus dem tschechischen Stadtmuseum Eger zum Beispiel Wallensteins Siefel, Degen und sein Kragen zu sehen. Gemälde wurden aus dem Wallenstein-Palais in Prag und vom Militärhistorischen Museum Dresden zur Verfügung gestellt. Daneben ist das Skelett eines Soldaten zu sehen, der bei Kämpfen im Dreißigjährigen Krieg in Stralsund ums Leben kam. Außerdem läuft im Lützener Museum ein Film über die Bergung eines Massengrabes auf dem Schlachtfeld.

Seit Sonnabendvormittag sind noch einmal weit über 100 Besucher dazugekommen, wird nun die Zahl 6 000 angestrebt. Sonja Quente sagt: "Wenn wir die übertreffen, sind wir mehr als zufrieden." Sie verweist zwar darauf, dass die Ausstellung über Schwedenkönig Gustav II. Adolf, der 1632 in der Lützener Schlacht gefallen ist, 11 151 Gäste gesehen hatten, obwohl sie einen Monat kürzer war. Doch insgesamt kämen sonst jährlich nur rund 5 000 Besucher ins Schloss-Museum.

Die Ausstellung ist bis zum 29. Juli - außer Montag - täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen.