11.232 Photovoltaik-Module gehören zu der 2,6 Megawatt- Anlage in Lösau. (FOTO: MZ)
Denn seitdem hat die EnviaM die Voraussetzungen geschaffen, dass die im vergangenen Jahr von der Klaus-Gruppe errichtete Anlage aus der Sonne gewonnenen Strom ins Netz einspeisen kann. 900.000 Kilowatt hat sie bisher schon geliefert, "damit 600.000 Kilogramm Kohlendioxid vermieden, der bei der herkömmlichen Stromgewinnung angefallen wären", wie Geschäftsführer Karl Gilg gestern anlässlich eines Empfangs in Lösau betonte.
Peter Pless, Prokurist der Klaus-Holding, kündigte an, dass es nicht bei der auf Lösau / Lützener Flur liegenden Anlage bleiben soll, sondern bereits die nächste auf der benachbarten Weißenfelser Flur im Planungsprozess ist, dort, wo ebenfalls einst Kiesgrube war. Im Flächennutzungsplan ist sie bereits erfasst, 5,5 Hektar der Kiesgrube sind auch schon verfüllt und stehen als bebaubare Fläche zur Verfügung, sagte er. Die Stadt Lützen hat jetzt sechs Millionen Ökopunkte für solche Baumaßnahmen gut, die Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen fordern. Mit dieser Tatsache warb Pless für die Klaus-Gruppe, die als Kiesabbauer zwar in die Natur eingreifen muss, aber das auch zu kompensieren sucht. Mit ihrem neuen landschaftspflegerischen Begleitplan für den Standort in Lösau habe sie sich bestens auf die neuen rechtlichen und naturschutzfachlichen Anschauungen eingestellt, nachdem sie in den 90er Jahren schon einmal Vorzeigebeispiel für Sachsen-Anhalt auf dem Gebiet war.
Punkte sammelt die Klaus GmbH in Lösau, Dehlitz und Oeglitzsch aber auch immer wieder mit ihrer Unterstützung für das Gemeindeleben. Jetzt hat sie eine Spende für Vereine dort angekündigt.