Burgenlandkreis: Der Dominoeffekt

15.05.2012 20:31 Uhr | Aktualisiert 15.05.2012 22:23 Uhr
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Gundula Voigt

Gundula Voigt (li.)und Ruth Seume in der neuen Stadtinformation. (FOTO: P. WOZNY)

Von Petra Wozny
Mehrere Einrichtungen in Hohenmölsen wechselten ihr Domizil. Verein Drei Türme bekommt sein Kinderprojekt von Envia-M gesponsert.
Hohenmölsen/MZ. 

Mehrere Umzüge haben in den vergangenen Tagen und Wochen in Hohenmölsen stattgefunden. "Manchmal bedingt eins das andere - ein richtiger Dominoeffekt", schildert Kerstin Flieger, Vorsitzende des Vereins Drei Türme und spielt damit auf den Auszug der Außenstelle der Musikschule vom Spillerplatz in das Agricolagymnasium an. Sie wollte sich etwas verkleinern, während der Verein, bisher ansässig in einem Gebäude am Wilhelm Külz-Platz 7, etwas anderes suchte. "Wir haben am Spillerplatz richtig gute Bedingungen", lobt die Vereinschefin. Neben einer Kleiderstube mit Platz für den umfangreichen Fundus an mittelalterlichen Gewandungen, hat der Verein nun endlich auch ein großes, gemütliches Vereinszimmer. Das Haus ist nun durch drei Vereine ausgebucht.

In dem konnten Kerstin Flieger und die Schatzmeisterin des Vereins, Kerstin Buchmann, am Dienstag einen Scheck in Empfang nehmen. Kommunalbetreuerin der Envia-M, Konstanze Lange, übergab dem Verein 500 Euro. "Wir haben eine Förderfibel, in die jeder im Internet einsehen kann. Über die Anträge der Fibel kann man sein Projekt beschreiben und dafür Mittel bei uns beantragen", schildert sie. Drei Türme habe dies getan, um die Arbeit mit Kindern - darum geht es in der Förderung - weiter voranzubringen. Eine Jury, so erläutert Lange würde dann alljährlich über die Anträge befinden. Während sich der Hohenmölsener Verein nun über das Geld in der Kasse freuen kann und damit einen Schulprojekttag zum Herbstmarkt ausrichten will, sagt Kerstin Lange: "Bis jetzt sind die Mittel unseres Sponsorings nicht voll ausgeschöpft." Sie würde sich über weitere Anträge freuen. Prospekte zum nächsten Herbstmarkt, an dem das Schulprojekt auf dem Altmarkt startet, gibt es in der Stadtinformation - auch sie hat eine neue Adresse. Am Montag packten Ruth Seume und Gundula Voigt Kartons und Kisten und zogen vom Rathaus schräg über den Markt in Räume des Erdgeschosses vom Haus für Stadtgeschichte am Altmarkt. "Wir freuen uns, denn diese Einrichtung ist per Rampe erreichbar", meint Ruth Seume am Dienstag.

Übrigens: Die Räume in der Wilhelm-Külz-Straße werden derzeit mit einem Umfang von rund 35 000 Euro durch die städtische Wobau modernisiert. Ein Umzug steht schon wieder bevor: "In die 150 Quadratmeter große Einrichtung zieht Anfang Juli ein Therapiezentrum", berichtet Geschäftsführer Ronald Luckanus.