Burgenlandkreis: Naumburger Dom ist Favorit

05.07.2012 18:37 Uhr | Aktualisiert 06.07.2012 11:06 Uhr
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Von bärbel schmuck
"Es hat mir nicht gefallen, dass Weißenfels als größte Stadt im Burgenlandkreis seinen Kreisstadt-Status verloren hat", sagt Gudrun Schulze. Weißenfels stehe für sie weiterhin an erster Stelle.
weissenfels/MZ. 

Sie fühlen sich inzwischen alle als "Burgenlandkreisler": Gästeführerin im Ehrenamt, Gudrun Schulze aus Weißenfels, die stellvertretende Museumsleiterin von Schloss Moritzburg in Zeitz, Ursula Rittig, und Manuela Werner als Pressesprecherin der Arche Nebra. "Es hat mir nicht gefallen, dass Weißenfels als größte Stadt im Burgenlandkreis seinen Kreisstadt-Status verloren hat", sagt Gudrun Schulze. Aber sie lebe seit der Fusion, die unvermeidlich gewesen sei, nicht schlechter. "Ich habe mich halt hineingefügt", meint Schulze. Weißenfels stehe für sie weiterhin an erster Stelle, deshalb empfehle sie Touristen, die den BLK kennenlernen wollen, zuallererst eine Stadtführung mit Schloss, Novalishaus, Fürstenhaus, Heinrich-Schütz-Haus, Marienkirche und Bismarckturm. Für die Kinder hat sie Besuche des Heimatnaturgartens und der Allwetterrodelbahn parat. "Natürlich empfehle ich den Naumburger Dom als Weltkulturerbestätte, das Gosecker Sonnenobservatorium und Freyburg mit Schloss Neuenburg", schaut Schulze über den Tellerrand.

Ursula Rittig legt Gästen von auswärts "ihr" Zeitzer Museum und den Schlosspark der Moritzburg ans Herz, außerdem das Weißenfelser Schloss Neu-Augustusburg mit seiner "einmaligen" barocken Schlosskapelle und den Würchwitzer Milbenkäse zum Kosten, außerdem dessen Museum. Ein absolutes Muss sei der Naumburger Dom. Manuela Werner empfiehlt dieses Baudenkmal ebenso wie Kloster Memleben und - selbstverständlich die Himmelswege mit Arche Nebra und Sonnenobservatorium Goseck. Das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels sei ebenfalls reizvoll.