Burgenlandkreis: Viel Spielraum für Fotografen

18.07.2012 19:49 Uhr | Aktualisiert 18.07.2012 19:52 Uhr
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Kreisfotoschau

Viel Interesse erregten die Bilder der ersten Kreisfotoschau im Landratsamt. Rechts im Bild ist das Siegerfoto von vor zwei Jahren zu sehen. (ARCHIVFOTO: LISKER)

Hobbyfotografen sind aufgerufen, sich an der zweiten Kreisfotoschau des Burgenlandkreises zu beteiligen. Die erste fand vor zwei Jahren statt.
Weissenfels/Zeitz/MZ. 

Birger Zentner sprach über die Vorbereitung der zweiten Auflage mit dem Kulturmanager des Landratsamtes Burgenlandkreis Johannes Kunze.

Das Thema der zweiten Kreisfotoschau heißt "Im Burgenlandkreis zu Hause". Wie ist das zu interpretieren?

Kunze: Als ein sehr offenes Thema. Nachdem bei der ersten Fotoschau offenbar ein paar Fotografen Schwierigkeiten hatten, mit dem damaligen Motto "Zeitzeugen" klar zu kommen, haben wir uns für dieses Thema entschieden, das allen viel Spielraum lässt.

Das heißt, die Motive müssen aus dem Burgenlandkreis stammen, nicht zwingend der Einsender?

Kunze: Das ist richtig. Ziel ist, dass es bei den Bildmotiven einen Wiedererkennungseffekt gibt. Häuser oder Denkmale können zum Beispiel abgebildet werden. Vielleicht aus Blickwinkeln, die nicht gleich jeder sieht, oder bei einer besonderer Beleuchtung.

Und was ist mit Menschen?

Name: Die schließt das Thema nicht aus. Porträts oder Menschen in Aktion sind selbstverständlich ebenfalls gern gesehene Motive. Aber auch da sollte beachtet werden, dass die Situationen, in denen sie fotografiert werden, mit dem Burgenlandkreis zu tun haben. Das Foto einer Straße, die aussieht wie überall in Deutschland, trifft das Thema schließlich nicht so richtig, aber ich will auch nicht von vornherein etwas ausschließen.

Wie gefragt sind digitale Bearbeitungen?

Kunze: Das Nutzen der Möglichkeiten von Bildbearbeitungsprogrammen gehört heutzutage zur Fotografie dazu. Wer seine Fotos digital verfremdet, dadurch besondere künstlerische Effekte erreicht, dem werden keine Grenzen gesetzt. Die Jury, in der die Weißenfelser Fotografin Ingelore Lohse, der hallesche Fotograf Jochen Ehmke und der Naumburger Fotograf Christian Kupfer die Bilder begutachten werden, wird sich all diesen Herausforderungen stellen.

Neben Name und Anschrift wird ein Bildtitel gewünscht. Was muss man darunter verstehen?

Kunze: Der Bildtitel kann sowohl Symbolcharakter haben als auch einfach das abgebildete Motiv benennen. Einsender müssen da nicht noch einen literarischen Anspruch erfüllen.

Wie alt sollten die eingesandten Aufnahmen höchstens sein?

Kunze: Dazu gibt es keine Festlegung, aber es wäre wünschenswert, dass die Bilder einigermaßen aktuell sind. Als Richtwert könnte vielleicht dienen, dass sie nach der ersten Kreisfotoschau vor zwei Jahren entstanden sein sollten.

Gibt es nur die Möglichkeit der Einsendung, oder kann man die Bilder auch noch irgendwo abgeben?

Kunze: Da gibt es viele Möglichkeiten. Wer seine Fotos aus irgendeinem Grund nicht schicken will, kann sie im Amt für Bildung, Kultur und Sport in der Naumburger Kreisverwaltung abgeben oder mit dieser Adresse an der Pforte. Diese Art der Abgabe ist auch im Haus des Landratsamtes in Weißenfels möglich sowie in den Gebäuden der Volkshochschule in Zeitz, Weißenfels und Naumburg und ebenso in den Niederlassungen der Kreismusikschule.

Was machen die Veranstalter mit den Fotos nach der Ausstellung?

Kunze: Die Veranstalter Burgenlandkreis und Sparkassen können sie für Publikationen nutzen. Dass dieses Recht eingeräumt wird, ist Gegenstand der Ausschreibung. Die Urheberrechte verbleiben aber beim Bildautor.

Welche Preise gibt es zu gewinnen?

Kunze: Es wird Geldpreise geben. Außerdem ist ein Jugendpreis ausgelobt für Einsender bis 16 Jahre. Den stiftet der Weißenfelser Rotary-Club. Wir sind auch noch an weiteren Sponsoren für den Wettbewerb interessiert. Sie können sich bei uns melden.

Die Ausschreibung ist im Internet nachzulesen. Fragen werden beantwortet unter Telefon: 03445 / 73 21 51