Weißenfels: Promenade wird große Baustelle

11.05.2012 19:51 Uhr | Aktualisiert 11.05.2012 20:51 Uhr
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Von andreas richter
In gut einem Monat wird die Ostseite der Weißenfelser Promenade zur großen Baustelle. Um überraschende Irritation während der Bauzeit zu vermeiden, hatte die Stadt schon jetzt zu einem Abend für Anlieger eingeladen.
weissenfels/MZ. 

In gut einem Monat wird die Ostseite der Weißenfelser Promenade zur großen Baustelle. Und weil rechtzeitige Information vielleicht die eine oder andere Irritation während der Bauzeit vermeiden helfen kann, hatte die Stadt schon jetzt zu einem Abend für Anlieger eingeladen.

Ralf Tauhardt, Geschäftsführer des Weißenfelser Planungsbüros ECW, erläuterte den rund 30 Teilnehmern der Runde im Café Centra, was da eigentlich im Abschnitt zwischen dem Parkplatz am Arbeitsamt und der Einmündung Leipziger Straße unter der Erde passieren soll. Immerhin sollen bei diesem komplexen Vorhaben für insgesamt rund 900 000 Euro verschiedenste Ver- und Entsorgungsleitungen um- beziehungsweise neu verlegt werden. Den Anfang machen ab 18. Juni die Stadtwerke mit Trinkwasser- und Gasleitungen. Am 20. August beginnen Stadt und Zweckverband für Abwasserentsorgung Weißenfels (ZAW) mit der Verlegung neuer Kanäle.

Was die Anlieger vor allem interessierte: Nachdem die Promenade zunächst ab 18. Juni halbseitig gesperrt wird, ist die Straße ab 2. Juli für den Straßenverkehr komplett dicht. Die Umleitung wird allerdings nicht allzu lang, denn sie soll über den benachbarten und zu dieser Zeit noch in Betrieb befindlichen alten Busbahnhof führen. Eine Übergangsvariante, die nach Einschätzung der Personenverkehrsgesellschaft Burgenlandkreis machbar ist.

Hoffnungsvoll registrierten die Anlieger, dass sich die Verantwortlichen schon jetzt Gedanken machen, wie ihnen während der langen Bauzeit geholfen werden kann. So sollen an einem Bauzaun an der Einfahrt zum alten Busbahnhof Logos oder Schilder auf betroffene Firmen im Bereich der Baustelle aufmerksam machen. Des Weiteren versicherte Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos), dass rechtzeitig vor Baubeginn eine Hotline für Anfragen und Anregungen eingerichtet wird. Fragen der Beschilderung sollen im Detail noch einmal mit den Betroffenen direkt besprochen werden.

Nicht ganz überraschend war die Parksituation ein weiteres Schwerpunktthema der Diskussion zwischen Vertretern der Stadt, des Planungsbüros und den Anliegern. Hans-Jürgen Engeln, Inhaber der Gaststätte "Zum Saaleblick", schlug vor, die derzeit brach liegende Fläche des abgerissenen Hauses Dammstraße 9 provisorisch als Parkplatz herzurichten. Risch verwies jedoch darauf, dass dieses Areal für die weitere Ausgestaltung des Stadtbalkons an der Saale genutzt werden soll. Die Ausschreibungen dafür liefen bereits. Zusätzliche Möglichkeiten für Dauerparker sollen laut OB auf der Fläche gegenüber dem ehemaligen Sparkassengebäude am Niemöllerplatz geschaffen werden.