Handy-Telefonate: Bald kein Aufpreis mehr für Auslands-Gespräche

01.07.2012 17:21 Uhr
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Viele nehmen ihr Smartphone oder Notebook mit in den Urlaub. Die EU will die Unterschiede zwischen Gesprächen im In- und im Ausland aufheben. (FOTO: DPA)

Handytelefonate im Ausland sollen ab 2015 nicht mehr teurer sein als Inlandsgespräche. Die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes sagte, die Gebührenunterschiede im In- und Ausland sollten bis dahin komplett aufgehoben werden
Frankfurt/rtr. 

Handytelefonate im Ausland sollen ab 2015 nicht mehr teurer sein als Inlandsgespräche. Die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes sagte dem Magazin „Focus“ laut Vorabmeldung vom Sonntag, die Gebührenunterschiede im In- und Ausland sollten bis dahin komplett aufgehoben werden: „Die Konsumenten werden in Zukunft frei sein, ihren Roaming-Partner - also das entsprechende örtliche Telefonunternehmen - frei zu wählen, wenn sie ins Ausland reisen. 2015 sollte es dann überhaupt keine Unterschiede zu den Inlandspreisen mehr geben.“

Das gelte auch für die Datenübertragung, für die seit Sonntag erstmals eine Preisobergrenze gilt: Ein Megabyte darf höchstens 70 Cent plus Mehrwertsteuer kosten. Handy-Anrufe ins EU-Ausland dürfen nach der neuen EU-Roaming-Verordnung zur Zeit nicht mehr als 29 Cent pro Minute kosten.