Die «Deutsche Wohnen» kauft für 1,235 Milliarden Euro 23.500 Wohnungen, vor allem in Berlin, Magdeburg, Hannover und Braunschweig. (SYMBOLFOTO: DPA)
Man kaufe dabei Gesellschaften der BauBeCon-Gruppe von der britischen Bank Barclays. Die Deutsche Wohnen werde damit ihren bisherigen Wohnungsbestand auf rund 73.500 ausbauen. Der Zukauf solle durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital finanziert werden.
Schon vor Wochen hatte es geheißen, Barclays wolle die einst gewerkschaftseigenen Wohnungen der Baubecon loswerden. Damals hatte die „Financial Times Deutschland“ berichtet, das Berliner Unternehmen GSW und der Immobilienfondsanbieter Whitehall böten zusammen knapp eine Milliarde Euro für das Portfolio, aber auch die Deutsche Wohnen sei im Rennen. Die Baubecon war Ende 2011 dem Kreditgeber Barclays zugefallen, nachdem eine Finanzierung der vorherigen Eigentümer RREEF und Prelios geplatzt war. Die beiden hatten die damals 27.000 Baubecon-Wohnungen 2007 dem Finanzinvestor Cerberus abgekauft. Damals seien sie mit 1,8 Milliarden Euro bewertet worden, zuletzt standen sie dem Bericht zufolge noch mit 800 Millionen Euro in Barclays Büchern.