Konjunktur: Deutschland bleibt Motor in Europa

25.04.2012 19:17 Uhr | Aktualisiert 25.04.2012 19:29 Uhr
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Rösler

«Deutschland ist und bleibt der Wachstumsmotor in Europa»: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Foto: (FOTO: DPA)

Die Bundesregierung rechnet im nächsten Jahr wieder mit einem kräftigem Aufschwung in Deutschland. "2013 wird die deutsche Wirtschaft stärker wachsen als in diesem Jahr. Deutschland ist und bleibt der Wachstumsmotor in Europa", sagte Wirtschaftsminister Philipp Rösler.
Berlin/dpa. 

Die Bundesregierung rechnet im nächsten Jahr wieder mit einem kräftigem Aufschwung in Deutschland. "2013 wird die deutsche Wirtschaft stärker wachsen als in diesem Jahr. Deutschland ist und bleibt der Wachstumsmotor in Europa", sagte Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Mittwoch bei der Vorlage der neuen Frühjahrsprognose. Die Regierung bleibt jedoch etwas vorsichtiger als führende Ökonomen und bestätigt ihre Einschätzungen vom Herbst. Risiken seien die noch nicht gelöste Euro-Schuldenkrise und steigende Preise.

Im laufenden Jahr wird ein Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,7 Prozent und im nächsten Jahr von 1,6 Prozent erwartet. Erfreut zeigte sich Rösler, dass die Arbeitslosigkeit trotz der jüngsten Wachstumsdelle weiter sinkt. Die Arbeitnehmer profitierten vom Aufschwung. Das Plus bei den verfügbaren Einkommen beträgt laut Regierung in diesem Jahr voraussichtlich 3,3 Prozent. Im nächsten Jahr steigen sie danach um weitere 3,1 Prozent. Die Inflationsrate bleibt aber der Prognose zufolge in diesem Jahr mit 2,3 Prozent hoch, was den realen Lohnzuwachs auf ein Prozent drückt.

Das Wachstum in Deutschland sei in diesem Jahr ausschließlich auf Binnenwachstum zurückzuführen. Die Importe würden stärker wachsen als die Exporte, das helfe auch den europäischen Partnern, meinte der Minister.