Der Konjunkturhimmel sieht zunehmend sonniger aus. (ARCHIVFOTO: DPA)
Die Unternehmen im Norden des Landes schätzen ihre Lage überwiegend positiv ein. Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg für das erste Quartal 2012 hervor. Demnach stieg der Geschäftsklimaindex, der sich aus derzeitiger Lage und Erwartungen zusammensetzt, auf 117 von 200 möglichen Punkten.
Im vierten Quartal 2011 lag er bei 113 Punkten. Befragt wurden rund 1000 Firmen. Sorge bereiteten die Entwicklung der Energiepreise und die Unsicherheit im Zuge der schweren Euro- und Schuldenkrise, sagte IHK- Präsident Klaus Olbricht. Zum IHK-Bezirk gehören rund 53 000 Firmen.
Besonders gut schätzen die Bereiche Industrie, Bau, Handel und Verkehr ihre Lage ein, wie aus der Umfrage hervorgeht. Die Investitionsgüterindustrie verzeichnet Zuwächse bei den Auftragseingängen aus dem In- und Ausland. Auch die Konsumgüterindustrie meldet ein deutliches Auftragsplus, vor allem aus dem Inland.
Die Baubranche hofft auf die kürzlich von der Landesregierung verkündeten umfangreichen Sanierungspläne für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Rahmen des Programmes „Stark II“, wie es in dem Bericht weiter heißt. Besonders die regionale Bauwirtschaft erwartet Aufträge.
Rückläufig waren im ersten Quartal die Auslastungen und Umsätze in den Hotels und Gaststätten, teilte die IHK weiter mit. Die Betriebe hoffen nun auf die anstehende Hauptsaison.