Notfallpläne: China bereitet sich angeblich auf Euro-Abschied Griechenlands vor

04.06.2012 10:02 Uhr | Aktualisiert 04.06.2012 10:22 Uhr
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Euromünze

Eine griechische Euromünze liegt auf einem Schreibtisch. (FOTO: DPA)

China bereitet sich Kreisen zufolge auf einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone vor. Die Regierung habe staatliche Behörden wie die Zentralbank, die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission sowie die Bankenaufsicht angewiesen, Notfallpläne zu erörtern.
Peking/rtr. 

China bereitet sich Kreisen zufolge auf einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone vor. „Die Regierung hat jedes Ministerium aufgefordert, Maßnahmen für den Fall eines Abschieds von Griechenland von der Währungsunion zu analysieren und so schnell wie möglich eigene Vorschläge zu präsentieren“, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. „Es ist sehr dringend.“ Die Regierung habe staatliche Behörden wie die Zentralbank, die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission sowie die Bankenaufsicht angewiesen, Notfallpläne zu erörtern.

Mehreren Personen zufolge sollen beispielsweise Maßnahmen vorbereitet werden, um die heimische Währung Yuan stabil zu halten. Denkbar sei auch, einen stärkere Kontrolle des grenzübergreifenden Kapitalverkehrs. Auch soll eine Strategie erörtert werden, wie die heimische Wirtschaft gestärkt und vor möglichen Turbulenzen geschützt werden könne.