Sparsamkeit: Viele würden mehr zur Seite legen

16.07.2012 20:15 Uhr | Aktualisiert 16.07.2012 20:37 Uhr
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Sparschwein

Die Sparquote ging 2011 dem Statistischen Bundesamt zufolge um 0,4 Prozentpunkte auf 10,9 Prozent zurück. (ARCHIVFOTO: DPA)

Die Deutschen sparen - laut einer Umfrage aber nicht so viel, wie sie eigentlich möchten. Im vergangenen Jahr lag der maximal mögliche monatliche Sparbetrag bei durchschnittlich 185 Euro.
Berlin/dpa. 

Tatsächlich legten die Befragten 20 Euro weniger zur Seite, wie der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken gestern in Berlin mitteilte. Um ihre Ziele erreichen zu können, seien 234 Euro nötig gewesen. Im Auftrag des Verbandes wurden den Angaben zufolge im Mai dieses Jahres 2001 Deutsche ab 18 Jahre befragt.

"Eine mangelnde Sparbereitschaft ist bei den Bundesbürgern nicht festzustellen, aber dem Sparwillen sind bei einigen Bürgern teilweise finanzielle Grenzen gesetzt", erklärte Vorstandsmitglied Andreas Martin. Das betreffe vor allem junge Menschen und Geringverdiener. "Die weiterhin gute Einkommensentwicklung der privaten Haushalte in diesem Jahr dürfte aber helfen, die Sparfähigkeit der Bundesbürger zu erhöhen."

Die Sparquote ging 2011 dem Statistischen Bundesamt zufolge um 0,4 Prozentpunkte auf 10,9 Prozent zurück. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit elf Prozent. Weil die Deutschen verstärkt in Immobilien investieren, ging die Geldvermögensbildung der Haushalte um fünf Milliarden auf 148,8 Milliarden Euro zurück.