Burgenlandkreis: Natur pur

25.05.2012 19:13 Uhr | Aktualisiert 25.05.2012 19:28 Uhr
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Christiane Bluhm und ihr Freund Stefan Schob...

Christiane Bluhm und ihr Freund Stefan Schob fühlen sich in Minkwitz wohl, dort haben sie auch ihr Pferd Nancy stehen. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)

Von Claudia Petasch
Christiane Bluhm und Stefan Schob sind seit drei Jahren ein Paar und lieben das Landleben mit allem, was dazu gehört.
Minkwitz/MZ. 

Christiane Bluhm und Stefan Schob sitzen im Garten von Stefans Eltern in Minkwitz. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, es ist idyllisch in dem kleinen Dorf in der Elsteraue. Hier fühlt sich das junge Paar wohl. "Das Landleben ist einfach ruhig, wir können hier den Hobbys nachgehen, die wir haben", sagt der 29-jährige Stefan Schob. Und das sind eine Menge. Allen voran schlägt ihr Herz für die Pferde Natan und Nancy. Die Vierbeiner leben seit gut einem Jahr in Minkwitz. Den Stall hat das junge Paar zuvor für die Pferde um- und ausgebaut. "Mit ganz viel Unterstützung unserer Familien", sagt die 25-jährige Christiane.

Zuvor war Natan, ein deutsches Reitpony, in einer Zeitzer Reitanlage untergebracht. Das thüringer Reitpferd Nancy kam erst mit dem Umzug nach Minkwitz dazu. "Zwei Tiere, das ist besser und in ihrem Sinne", erklärt Christiane Bluhm. Am Minkwitzer Teich haben sie und Freund Stefan ein Stück Wiese gepachtet, dorthin bringen sie die Vierbeiner täglich.

Schon seit früher Kindheit ist Reiten Christianes Hobby. "Ich habe mit Ponys angefangen, damals war ich neun und dann bin ich eben dabei geblieben", sagt die Diplomkauffrau. Inzwischen engagiert sie sich in zwei Vereinen, im Reit- und Fahrverein Zeitz-Bergisdorf und im Reit- und Fahrverein Langendorf und Umgebung. Ihrem Freund Stefan Schob hat sie die Grundzüge des Sports beigebracht, so dass beide auch mal einen längeren Ausritt unternehmen können. "Mein Ziel ist es oben zu bleiben und von A nach B zu kommen", sagt der Minkwitzer und lacht. Und Freundin Christiane ergänzt: "Ich bin froh, dass er das Hobby mitmacht."

Die Natur lieben beide. Der Diplom-Agraringenieur führt seit Jahren die Familientradition des Jagens fort. Und ist als Jäger rings um Minkwitz zuständig. "Das ist eine tolle Sache, man hat viele Erlebnisse in der Natur, die man sonst nicht hätte. Aber auch viel Verantwortung, ich muss Lebensraum erhalten, die Gewohnheiten der Tiere kennen, zur Notzeit auch mal Futter hinschaffen", erklärt er. Immer an seiner Seite ist Hund Fleck vom Spreedamm, ein Deutsch Kurzhaar.

Darüber hinaus ist Stefan Schob in der Minkwitzer Feuerwehr aktiv und beide traten zwei Mal in Folge als Prinzenpaar des Rehmsdorfer Faschingsclubs auf. Bei einer Karnevalsveranstaltung vor dreieinhalb Jahren im Hyzet haben sie sich kennengelernt. "Christiane ist vier Wochen danach nach Kanada gegangen, für ein halbes Jahr", erinnert sich Stefan Schob. Da stand für beide aber schon fest, dass es etwas werden könnte mit ihnen. Sie chatteten regelmäßig und hielten so über den großen Teich hinweg Kontakt.

Inzwischen leben sie in einer Mietwohnung in Etzoldshain. Doch das Grundstück von Stefans Eltern in Minkwitz ist für sie der Mittelpunkt, hier verbringen sie ihre Freizeit und können ihren Hobbys nachgehen. "Auf dem Dorf ist es doch viel schöner, man kennt sich, alle sind freundlich, es ist nicht so unpersönlich wie in einer Stadt", meint der Diplom-Agraringenieur, der an der Universität in Halle arbeitet. Freundin Christiane Bluhm ist bei der Mibrag in Profen in der Abteilung Einkauf tätig. Und für beide steht fest, dass sie bald nach Minkwitz ziehen werden. Dazu muss nur noch die Wohnung ausgebaut werden. Die befindet sich im Gebäude neben dem Haus von Familie Schob. Auf dem Grundstück, wo das Paar bereits den Stall für die Pferde hergerichtet hat.