Sie äußeren sich dabei zum Beitrag "Goethepark alkoholfrei?".
Während Kathleen Arndt neben dem Goethepark auch den Roßmarkt als alkoholfreie Zone haben möchte, spricht sich Dennis Bauer für ein generelles Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen aus. Sonst würde sich immer irgendwie ein Trinkerghetto bilden, meint er. Daniel Haschke sieht es ähnlich.
Ausgeschlossen von dem Alkoholverbot müssten aber Freisitze von Bars und Cafés sein. Vor allem, so Haschke, müssten mehr Kontrollen durchgeführt werden. Haschke regt zudem an, dort, wo sich Leute länger aufhalten können - vor allem aber in Parks und auf Spielplätzen - Hinweisschilder anzubringen, mit denen das Herumlungern verboten wird. Doreen Wagner fürchtet allerdings, dass Verbote ignoriert werden. Gleichzeitig sagt sie, dass man sich oft mit Kindern nicht auf Spielplätze traue, weil man immer Angst habe, dass sie sich an einer kaputten Flasche schneiden.
"Was ist das Problem?", fragt Marco Kanne . "Sind das Problem Menschen, die ruhig und friedlich auf einer Bank sitzen und ihr Bierchen trinken oder sind es Menschen - ob alkoholisiert oder nicht -, die andere Menschen angreifen, öffentliche Einrichtungen zerstören oder beschädigen, öffentliche Plätze verschmutzen. . . All das ist doch bereits verboten", so Kanne. Er fordert die stärkere Präsenz von Ordnungsamt und Polizei, um tatsächlich problematisches Verhalten zu unterbinden, "statt immer neue obrigkeitsstaatliche Verbote zu erlassen und damit jene zu bevormunden und einzuschränken, die keinem was tun".
Mario Pacholski spricht sich dafür aus, Alkohol und Zigaretten erst an Personen ab 22 Jahren zu verkaufen, beides sollte nach seiner Meinung aus Tankstellen raus und in Supermärkten in einen Bereich, der nur ab einem bestimmten Alter betreten werden darf. Gleichzeitig ruft er dazu auf, an Kassen von Geschäften aufmerksamer zu kontrollieren.
Heiko Haun begrüßt die geplanten Regelungen: "Bislang kann doch erst eingegriffen werden, wenn die Handlung im Gange oder vollzogen ist. Es ist nicht eben angenehm, an einer Haltestelle zu warten, an der getrunken wird, man unter Umständen angelallt und drei Meter weiter ungeniert hinters Wartehäuschen uriniert wird", schreibt er. Oft werde auch lautstark - unter Verwendung übelster Fäkalwörter - "diskutiert" oder geprügelt.
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