Zeitz: Kreisverkehr mit Springbrunnen ist der Favorit

15.08.2012 14:15 Uhr | Aktualisiert 15.08.2012 21:21 Uhr
In Blankenburg im Harz gibt es diesen Kreisverkehr. (ARCHIVFOTO: STEINKE ) 
Von Angelika Andräs
Fast 30 Vorschläge gingen mittlerweile ein, wie der Kreisel am Zeitzer Kalktor gestaltet werden könnte. Damit er nicht einfach nur eine Rasenfläche bleibt.
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Zeitz/MZ. 

Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) hat die Zeitzer aufgerufen, Vorschläge zu machen, wie der Kreisverkehr am Kalktor gestaltet werden könnte. Baubeginn ist Anfang Oktober, 13 Monate Bauzeit sind vorgesehen. Bisher ist nur die Ansaat von Rasen geplant, um einen möglichst minimalen Pflegeaufwand zu haben. "Man könnte doch auch unser Stadtwappen und das der Partnerstädte reinbringen bei der Gestaltung", schreibt Uwe Bock an die MZ, "das wäre doch auch mal was anderes als nur Grünfläche."

Rasen, das ist in jedem Fall das, was niemand will. Ansonsten reichen die Vorschläge von Blumen über Stadtwappen und Findlinge mit immergrüner Bepflanzung bis zu einem Denkmal und - vor allem - einem Springbrunnen. Doch nicht umsonst sagte Kunze: "Vielleicht lässt sich auf diesem Wege auch jemand finden, der eine Pflegepatenschaft übernimmt."

Im sozialen Netzwerk Facebook gründete ein Zeitzer spontan eine Gruppe "Zeitzer für Springbrunnen im neuen Kreisverkehr", die innerhalb weniger Tage 270 Mitglieder hat. Hier wird nicht nur diskutiert, sondern vor allem folgender Vorschlag aufgemacht: Ein Springbrunnen und darüber eine elektrische Werbetafel, auf der natürlich Werbung für Zeitz und besondere Veranstaltungen gemacht wird. Und irgendein Springbrunnen soll es auch nicht sein. Nur wenige Meter neben dem künftigen Kreisverkehr plätschert jetzt der einzige Zeitzer Springbrunnen in einer kleinen Grünanlage. Anlage und Brunnen sollen erhalten bleiben beziehungsweise nach dem Bau des Kreisels wieder in Ordnung gebracht werden. Viele Zeitzer setzen sich aber inzwischen dafür ein, den Brunnen zu verlegen und so einen "echten Hingucker" zu haben.

Einen interessanten Vorschlag haben auch Ingrid und Günter Pröve: Ließe sich die Mibrag als Sponsor gewinnen, könnte die Findlinge anliefern, dazwischen sollte Alpen-Wacholder gepflanzt werden - kriechend und frostunempfindlich. Und auch ein Denkmal, das eine "bedeutende Zeitzer Persönlichkeit" darstellen sollte, wird immer wieder vorgeschlagen. Als Anregung für Gestaltungsmöglichkeiten gibt es auf der Seite der Gruppe bei Facebook auch etliche Fotos von interessanten Kreiseln.